DANGAST, 12. März 2010


Welterbe-Status als Ansporn

KÜSTE Nationalpark-Haus Dangast startet mit vielen Neuerungen in die Saison


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Freuen sich auf die neue Saison (v. l): Lars Klein, Ingrid Funke (Kurverwaltung), Sieglinde Fischbeck (Nationalpark-Haus), Claus Rabba, Dirk Rottendorf (Gästeführer). BILD: STANGE Bild vergrößern

AM 19. MÄRZ ÖFFNET DAS NATIONALPARK-HAUS WIEDER. EINE ERWEITERUNG DER AUSSTELLUNG UND EIN „GEESTWALD-PFAD“ SIND GEPLANT.

VON PETER STANGE

Dangast - Das Watt vor Dangast gehört seit Juni 2009 zum Unesco-Weltnaturerbe, wie auch der übrige Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Dieser einzigartige Status sei dem Nationalpark-Haus Dangast ein Ansporn, mit einer Erweiterung und Intensivierung seines Programms 2010 den Besuchern das Watt, die Küstenlandschaft und nicht zuletzt den Badeort Dangast noch näher zu bringen, sagte der Leiter des Hauses Dipl.-Ing. Lars Klein jetzt in Dangast.

Wie Klein betonte, erregt der Welterbe-Status weithin Aufmerksamkeit. Es meldeten sich nicht wenige Interessenten, die „hier zu Besuch kommen wollen und sich vorab erkundigen“, was sie wohl an Besonderem erwarte.

Es erwartet sie der Jadebusen, die „größte Bucht des Schutzgebietes mit der höchsten biologischen Aktivität“, so Klein. Aber eben auch Dangast, nicht nur Bade- sondern auch Künstlerort mit großer historischer Vergangenheit.

Das Nationalpark-Haus erschließt dieses Ambiente künftig mit einem neuem Programm, das neben Bewährtem einige Neuerungen enthält. Dazu gehören eine Erweiterung der Ausstellung „Das Weltnaturerbe Wattenmeer: Porträt einer Landschaft der Superlative“, eine Ausstellung „Tieraufnahmen im Weltnaturerbe Wattenmeer und am Jadebusen“ mit Arbeiten des Fotografen Marcus Säfken, und nicht zuletzt eine Neukonzipierung des Angebots „Mal- und Zeichenschule“ mit Claus Rabba.

Weiter sollen voraussichtlich ab April besondere kartographische Exponate zum Verkauf angeboten werden (u. a. Reprints historischer Karten des Jadebusens und Norddeutschlands). Eine Neuheit ist auch ein gemeinsam mit der Lokalen Agenda 21 vorbereitetes Projekt „Geestwald-Pfad“. Der Pfad wird voraussichtlich in dieser Saison eröffnet. Er stellt im Wald beim Alten Kurhaus an vier Stationen, ausgestattet mit Tafeln und interaktiven Skupturen, die „Grenzsituation Wald/Watt“ dar.

Diese Neuheiten wie die Vielfalt der weiterhin angebotenen Programmpunkte wie Führungen, Vorträge, Seminare halten nach den Worten von Lars Klein auch stets das Thema Welterbe-Status präsent.

Im Übrigen trage auch eine noch intensivere Kooperation mit der Kurverwaltung Dangast dem neuen Status Rechnung. So werde bei jeder der Gäste-Begrüßungen das Thema „Weltnaturerbe Wattenmeer“ angesprochen, erläuterte Ingrid Funke von der Kurverwaltung.

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Saison beginnt am 19. März

Das Nationalpark-Haus in Trägerschaft der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (Kooperationspartner/Unterstützer sind die Stadt Varel, der Mellumrat, der III. Oldenburgische Deichband und das Senckenberg-Institut Wilhelmshaven) ist etabliert. Binnen fünf Jahren konnte die Besucherzahl verdoppelt werden. 2004 verzeichnete das Haus rund 6000 Gäste, 2009 waren es rund 12 000.

Saisoneröffnung im Nationalpark-Haus ist am 19. März, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 12 Uhr, 14 bis 18 Uhr; sonnabends, sonntags, an Feiertagen: 13 bis 18 Uhr




 



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