VAREL, 29. Juli 2010


Berufsbildende Schulen bald wie neu

Sanierung Erster Bauabschnitt in den Sommerferien – Insgesamt werden sechs Millionen Euro investiert


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Die BBS an der Stettiner Straße wird in den Sommerferien von Grund auf saniert. Dazu gehören auch neue Decken, Lampen, Fenster und Fußbodenbeläge. BILD: Christoph Koopmeiners  Bild vergrößern

In drei Bauabschnitten wird die BBS saniert. In den Sommerferien 2011 und 2012 folgen die Abschnitte zwei und drei. Insgesamt werden sechs Millionen Euro investiert.

von Christoph Koopmeiners

Varel - Hochbetrieb herrscht in den Sommerferien in den Berufsbildenden Schulen an der Stettiner Straße in Varel. Bis zu 100 Handwerker von 30 Firmen arbeiten täglich an der Sanierung des ersten Gebäudetraktes. Selbst sonnabends und sonntags wird gearbeitet, damit die Klassenräume nächste Woche Donnerstag, wenn die Schule beginnt, wieder benutzt werden können.


Gebäude warm eingepackt
1,75 Millionen Euro werden nach Angaben von Schulamtsleiter Stefan Thöle und Gebäudemanager Bernd Janzen im ersten Bauabschnitt investiert. Das Gebäude wird mit einem zwölf Zentimeter dicken Wärmeverbundsystem ummantelt und neuen Fenstern ausgestattet. „Die Stahlskelett-Konstruktion des Gebäudes stammt aus den 70er Jahren“, berichtete Janzen. „Energetisch gesehen ist das Wahnsinn.“ Der Zuschuss der N-Bank in Höhe von 4,5 Millionen Euro bedingt nach den Worten von Thöle, dass mindestens 30 Prozent Energie eingespart wird. Deshalb wird auch das Dach neu isoliert. Der Landkreis rechnet mit Einsparungen von 30 bis 40 Prozent und damit 12 000 Euro im Jahr

Zwei neue Gruppenräume konnten dadurch gewonnen werden, dass einer von zwei Eingängen des Altbaus geschlossen und neue Außenwände gemauert wurden. Darüber hinaus wurde in der Schule auch noch die eine oder andere Wand versetzt, um den Zuschnitt der Räume zu verbessern.

Drinnen werden die Klassen- und Gruppenräumen komplett saniert. Es werden neue Akustikdecken eingebaut, die Beleuchtung erneuert, die Wände gestrichen und neue, wischbare Fußbodenbeläge verlegt. „Durch Präsenzmelder wird die Beleuchtung künftig automatisch gesteuert“, sagt Janzen. „Wenn niemand mehr im Raum ist, geht das Licht nach wenigen Minuten aus.“ Nach wie vor werde es aber Schalter geben, um bei Bedarf das Licht manuell ein- oder ausschalten zu können. Die Sanierung ist laut Thöle so weitreichend, „dass wir Neubaustandard erreichen“.

In den Sommerferien 2011 und 2012 folgen an der BBS die Bauabschnitte zwei und drei der Sanierung. Thöle: „Dann haben wir fast alles gemacht, was gemacht werden muss.“ Der BBS-Neubau von 1999 und die Sporthalle seien noch in gutem Zustand. Von den insgesamt sechs Millionen Euro kommen neben den 4,5 Millionen von der N-Bank als Zuschüsse von Land und Bund 1,5 Millionen Euro aus dem Kreishaushalt.

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Motivation zum Lernen
Der Landkreis verfolge mit der Sanierung auch das Ziel, die Motivation zum Lehren und Lernen zu erhöhen, so Thöle. Nach seiner Darstellung wird die BBS Varel zum 1. Februar 2011 wie alle anderen Berufsbildenden Schulen auch zu einen regionalen Kompetenzzentrum. „Die BBS wird wesentlich autonomer“, erklärte der Schulamtsleiter. Das betreffe sowohl die Budgetverwaltung als auch die Einstellung des Personals. In Thöles Augen mache dieser Weg sinn, da jedes Schule anders strukturiert sei.




 



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