VAREL, 2. September 2010


„Jugendarbeit darf nicht gekürzt werden“

Personal MMW-Fraktion sieht Bedarf an Wochenenden


lr

Varel - Die Vareler Ratsfraktion MMW begrüßt das von der Stadtjugendpflege vorgeschlagene Konzept, den aktiven Jugendlichen in den Jugendzentren mehr Eigenverantwortung zu übertragen, um so personelle Ressourcen des städtischen Engagements freizuschaufeln. „Doch wir haben kein Verständnis mehr dafür, das kampflos eine Stelle im sozialen Bereich der Haushaltskonsolidierung geopfert wird“, erklärte Fraktionsvorsitzender Iko Chmielewski. Wie die NWZ  berichtete, wird die frei gewordene Stelle eines Sozialarbeiters nicht wieder besetzt.

Es sei in Ordnung, so MMW, wenn Arbeiten, die die Stadtjugendpflege bisher übernommen hat, überdenkt, anders organisiert oder ineffektiv Bereiche einstellt. Doch es sei nicht okay, wenn dieser Prozess dazu genutzt werde, um in diesem sensiblen Bereich Geld zu sparen. „Die Jugendarbeit darf nicht weiter zusammengestrichen werden“, so Chmielewski.

MMW verkenne keineswegs die Leistungen der städtischen Jugendarbeit. Die Fraktion fragt sich, ob es denn wirklich keinen Bedarf an zusätzlichen Engagement im Bereich der aufsuchenden Sozialarbeit gibt, wie es die MMW seit Jahren einfordere? Chmielewski verwies auf Feste wie die Musikreihe „Vareler Mittwoch live“, bei der Jugendliche im dunklen Randbereich hochprozentigen Alkohol konsumierten.

MMW fragt sich weiter, ob die Stadtjugendpflege keine Notwendigkeit sehe, die frei werdenden Stunden für eine bessere Vernetzung ihrer Arbeit mit der Schulsozialarbeit einzufordern? Gebe es keinen Bedarf, an Wochenenden mehr qualifizierte Angebote zu schaffen? MMW vertritt der Auffassung, dass es durchaus Aufgaben gibt, die die Jugendpflege an sich ziehen sollte, zum Beispiel durch eine Jugenddisco.

ANZEIGE




 



WEITERE ARTIKEL AUS DIESEM RESSORT
Großer Applaus fürs Ehrenamt

09.02.2012 - Für die Erste Kreisrätin Silke Vogelbusch war es eine der ersten Veranstaltungen in Varel. Sie zählte zu den zahlreichen Gästen des Jahresempfangs der Nordwest-Zeitung und Oldenburgischen Landesbank, auf dem auch die Menschen des Jahres, Elena Liebenthal und Hans-Georg Buchtmann, ausgezeichnet wurden (die NWZ  berichtete).mehr

„Pflegende überfordern sich“

09.02.2012 - Wegen des Wegzugs der bisherigen Schriftführerin Gerda Presser aus Friesland wurde Manuela Mohr (Sande) einstimmig als neue Schriftführerin der Frauenunion Friesland gewählt, die in Varel tagte. Zusätzlich wurden ebenfalls einstimmig zwei Beisitzerinnen gewählt: Claudia-Andrea König aus Schortens und Karin Lehmann aus Varel.mehr

„Ehrenamt gibt viel positive Energie“

09.02.2012 - „Als Mann, der die Mühlenkappe gerettet hat“, sieht ihn die Jury und zeichnete ihn zum Mann des Jahres 2011 aus. Hans-Georg Buchtmann selber erachtet sein Engagement als Selbstverständlichkeit: „Die Mühle hat acht- bis zehntausend Besucher im Jahr, da mussten wir doch etwas tun“.mehr

Namensklinker für 8000 Euro verkauft

09.02.2012 - Derzeit wird das Gemeindehauses der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Varel in Obenstrohe erweitert. Die Kirchengemeinde hat sich der Idee angenommen und organisiert die Aktion „Namensklinker“.mehr

Waisenhaus hat auch einen Sportraum

09.02.2012 - Während sich die Gäste des Jahresempfangs in der Halle und im Regentenzimmer des Waisenhauses unterhielten, blieb ihnen eine wichtige Baustelle in dem historischen Gebäude verborgen. Bauarbeiter haben dort mit der Sanierung der Seitenflügel begonnen.mehr

TIPP DER WOCHE
Anzeige
Umfrage

Die Bundesregierung will das Punktesystems für Verkehrsverstöße neu fassen. Sollen die Vorschriften verschärft werden?




Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Textfeld! Captcha
Marktplatz
Regional
Immobilien
Automarkt
Flohmarkt

Jobs
NWZ-Wetter
0 °C
-9 °C
Details/Prognose Wetterwarnung Regenradar
 
RSS-Dienste RSS-Dienste | RSS-Dienste Webcams | Mobil | Kontakt | Impressum | Login
AktuellesAus der RegionKundenserviceMarktplatzRat und Tat