Restauriert und präsentiert: Radziwill
Kunst Ausstellung in Emden endet
Sigrid Pfandlbauer erläutert ein restauriertes Bild des Malers Franz Radziwill in der Emder Kunsthalle: „Spaziergang am Stadtrand" von 1920. BILD: Kunsthalle 
Dangast - Die Sommerausstellung „Highlights – Meisterwerke der Sammlung“ in der Emder Kunsthalle endet am kommenden Sonntag. Am letzten Ausstellungstag, also am 5. September, können die Besucher um 14.30 Uhr noch einmal mit der Diplom-Restauratorin Sigrid Pfandlbauer auf Spurensuche gehen. Sie hat zu der umfangreichen Restaurierung des Gemäldes „Spaziergang am Stadtrand“ von Franz Radziwill (1895 bis 1983) aus dem Jahr 1920 eine Sonderpräsentation innerhalb der Ausstellung erarbeitet. Zahlreiche Detailaufnahmen und Erläuterungen verschaffen einen genauen Einblick in die restauratorische Praxis. Zusätzlich sind weitere Werke des Dangaster Malers ausgestellt, die seine sich wandelnde Maltechnik und die individuelle Rahmung seiner Kunstwerke vor Augen führen.
Pfandlbauer veranschaulicht in dieser besonderen Führung, wie umfangreich die Recherchen und Maßnahmen zur Erhaltung eines extrem empfindlichen Werkes sein können. Sie ermöglicht am Beispiel des Gemäldes „Spaziergang am Stadtrand“ einen Einblick in einen meist im Verborgenen wirkenden, zentralen Arbeitsbereich des Museums, die Konservierung und Restaurierung.
Zusätzlich weist diese Sonderpräsentation schon auf eine große Radziwill-Ausstellung ab Anfang 2011 hin, mit der die Kunsthalle ihr Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen beginnen wird. Anmeldungen zur Führung sind erforderlich (unter Telefon 04921/97 50 70, täglich von 8 bis 12 Uhr).
Schon ab Sonnabend, 11. September, 18.30 Uhr, zeigt die Kunsthalle zum 40. Todestag des Brücke-Malers Erich Heckel die Ausstellung „Erich Heckel, vom Aquarell zum Gemälde“. Heckel, der mit Karl Schmidt-Rottluff Dangast als Ort für Inspirationen nutzte, war Mitbegründer der Künstlergruppe „Die Brücke“. Gezeigt werden 70 Skizzen und Aquarelle, die mit 25 Gemälden konfrontiert werden. So kann die Arbeitsweise Heckels nachvollzogen werden. Die Gegenüberstellung zeigt die die Bedeutung der Papierarbeiten für die Entstehung der Gemälde.
- Wegen des Wegzugs der bisherigen Schriftführerin Gerda Presser aus Friesland wurde Manuela Mohr (Sande) einstimmig als neue Schriftführerin der Frauenunion Friesland gewählt, die in Varel tagte. Zusätzlich wurden ebenfalls einstimmig zwei Beisitzerinnen gewählt: Claudia-Andrea König aus Schortens und Karin Lehmann aus Varel.mehr
- „Als Mann, der die Mühlenkappe gerettet hat“, sieht ihn die Jury und zeichnete ihn zum Mann des Jahres 2011 aus. Hans-Georg Buchtmann selber erachtet sein Engagement als Selbstverständlichkeit: „Die Mühle hat acht- bis zehntausend Besucher im Jahr, da mussten wir doch etwas tun“.mehr
- Derzeit wird das Gemeindehauses der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Varel in Obenstrohe erweitert. Die Kirchengemeinde hat sich der Idee angenommen und organisiert die Aktion „Namensklinker“.mehr
- Während sich die Gäste des Jahresempfangs in der Halle und im Regentenzimmer des Waisenhauses unterhielten, blieb ihnen eine wichtige Baustelle in dem historischen Gebäude verborgen. Bauarbeiter haben dort mit der Sanierung der Seitenflügel begonnen.mehr
- Der Vareler Turnerbund (VTB) startet ab dem 13. Februar mit einer neuen Gruppe für Laufanfänger. Der Kursus erstreckt sich über sechs Wochen mit je zwei Trainingseinheiten montags und mittwochs ab 17 Uhr.mehr


