„In Schutzhaft genommen“
Varel - Die Zerstörung der Vareler Synagoge war dem Gemeinnützigen vor 72 Jahren keine Erwähnung wert. „Spontane judenfeindliche Kundgebung überall“ lautete die Überschrift einer siebenzeiligen Meldung am 10. November 1938. Nach dem Attentat auf den Botschaftssekretär vom Rath mache sich tiefe Empörung „auch in Varel, in Jever und in Ortschaften der Friesischen Wehde und in der Landgemeinde in antijüdischen Aktionen Luft. Die Juden wurden in Schutzhaft genommen.“
- Mit einer großen Veränderung wartet der Vareler Ferienpass in diesem Jahr auf: Erstmals ist er online einsehbar und die Anmeldungen erfolgen bis auf wenige Ausnahmen nur noch online. Ab Freitag, 25. Mai, sind die 100 Aktionen für die Sommerferien auf https://varel.mehr
- Für den Klimaschutz in den friesländischen Kommunen setzt sich Frieslands Klimaschutzbeauftragte Anna-Maria Salomon ein. In der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses stellte die Klimaschutzbeauftragte ihr Aufgabengebiet und ihre Ideen vor.mehr
- Die Standortfrage für den Neubau des katholischen Kindergartens in Varel ist geklärt: Er soll im Pfarrgarten gebaut werden. Das hat jetzt der Kirchenausschuss der Sankt-Bonifatius-Kirche beschlossen. „Wir wollen so schnell wie möglich anfangen“, kündigte Pfarrer Manfred Janßen an.mehr
- In Jeringhave, Rotenhahn und Tange kennt quasi jeder jeden. In den drei Bauerschaften leben nämlich nur 183 Menschen. Auf einen Quadratkilometer kommen 18 Bürger. „Das ist überschaubar, aber schön“, sagt Jörg Schmidt (47), seit 2009 Vorsitzender der Dorfgemeinschaft.mehr
- Helen Tapkenhinrichs (19 Jahre) ist die vierte Bewerberin für das Amt der Mühlenkönigin. Die Polizeianwärterin lebt zwar in Jaderberg, kennt Varel aber gut, sie ist hier einige Jahre zur Schule gegangen und absolviert gerade ein Praktikum bei der Polizei in Varel.mehr


