VAREL, 11. November 2010


Nicht verwandt mit Rechtsbeistand

Klarstellung In dritter Generation


brw

Varel - Ein Missverständnis muss aufgeklärt werden: Der SA-Mann Johannes Büppelmann, einer der Beteiligten am Synagogenbrand 1938 in Varel (NWZ  vom 9. November), hat nichts mit der Firma Büppelmann Transporte, Varel, zu tun. Darauf hat Firmeninhaber Ralf Büppelmann hingewiesen, der das Fuhrunternehmen in dritter Generation leitet. Es besteht auch keine Verwandschaft zu Johannes Büppelmann, der von Beruf Rechtsbeistand war. Entsprechend hat die Firma Büppelmann Transporte auch nichts mit den Machenschaften des Johannes Büppelmann zu tun, der während der Kriegsjahre vorgehabt hatte, den jüdischen Friedhof in Hohenberge zu schleifen, um den Sand zu verwerten (was scheiterte).

Ralf Büppelmanns Großvater Friedrich hatte das Unternehmen gegründet, Sohn Herbert Büppelmann hatte es fortgeführt und wiederum an seinen Sohn Ralf übergeben. Die Redaktion bedauert, die Umstände nicht hinreichend kenntlich gemacht zu haben.




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