Erster Einsatz für „Käpt’n Hook“
Feuerwehr Hooksieler Förderverein tauft neues Arbeitsboot – 9000 Euro investiert
Stolz auf das neue Feuerwehrboot: Vorsitzender Wolfgang Barkemeyer (vorne rechts) und sein Stellvertreter Wenzel Menßen sowie (hinten, von links), die Vorstands-Frauen Ines Otten, Elfriede Allgeier, Karin Barkemeyer und Bärbel Menßen mit Ortsbrandmeister Matthias Suckert. BILD: Ulrich Schönborn 
von Ulrich Schönborn
Hooksiel - Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel verfügt ab sofort nicht nur über Feuerwehrautos, sondern auch über ein Feuerwehrboot. Am Sonnabend wurde es im Rahmen eines Kameradschaftsabends zünftig getauft und eingeweiht.
Ermöglicht hat die Anschaffung der vor fünf Jahren gegründete Förderverein der Feuerwehr mit Unterstützung der Volksbank Jever. „Das Projekt hat viel Arbeit und Mühe gekostet“, sagte der erste Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Barkemeyer, bei der Übergabe des insgesamt 9000 Euro teuren Aluminiumbootes.
Er bedankte sich insbesondere bei seinem Stellvertreter Wenzel Menßen sowie bei Carsten Mewes, Rüdiger Ulfers, Rene Kurz und Karl-Ernst Carstensen, die viel Zeit und Arbeit in das Projekt investiert hätten, um das Boot einsatzbereit zu machen.
Ortsbrandmeister Matthias Suckert und Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs würdigten das Engagement des Fördervereins, der aushelfe, wo das normale Budget der Wehr nicht ausreiche. Das Boot eigne sich zum Beispiel hervorragend für Einsätze auf dem Hooksmeer.
Auch ein passender Name wurde gleich gefunden. Der Förderverein verteilte Stimmzettel mit vier Namensvorschlägen. Zur Auswahl standen „Grisu“, „St. Florian“, „Florentine“ und „Käpt’n Hook“. Letzterer machte das Rennen. Gleich anschließend griff Suckert zur Sektflasche und schritt zum Taufzeremoniell.
Das neue Boot hat einen Rumpf aus Aluminium, ist 4,5 Meter lang und 1,8 Meter breit. Der mit einem Fahrerstand verbundene Außenbord-Motor leistet 25 PS. Drei Jahre lang hat der rührige Förderverein Geld für das Boot gesammelt – u. a. bei Hafenfesten, Tagen der offenen Tür und Osterfeuer.
Der Förderverein der Freiwilligen hat etwa 100 Mitglieder, stark engagiert sind auch die Feuerwehrfrauen. Suckert rief die Bevölkerung in Hooksiel dazu auf, dem Verein beizutreten und so wichtiges Engagement fürs Allgemeinwohl zu unterstützen.
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