Musikschüler spielen Gruseliges wunderschön
KONZERT 180 Zuhörer genießen „schaurige Stücke“ – Originelle Kostüme
„Schaurige Musik“ in originellen Kostümierungen gespielt: Die Musikschüler zeigten ihr Können auf eine ganz besondere Art. BILD: PETER KRATZMANN 
WILDESHAUSEN - Wenn sich der berühmte „kalte Schauer“ auf dem Rücken bei den rund 180 anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörern am Mittwochabend in der Kreismusikschule im ehemaligen Wildeshauser Haus Burgberg während des Gruselkonzertes doch nicht so recht einstellen wollte, dann lag es daran, dass die angekündigte „schaurige Musik“ einfach wunderbar von dem Musikschulschülern vorgetragen wurde.
Dabei hatten es zumindest die Titel der Gruselkonzertauswahl in sich. Zur Einstimmung spielten beispielsweise Anneke-Sophie von der Ecken, Luzie Gravel, Anna-Lina Klatt, Jonas Pacholke (Blockflöte und Gesang) „Die Nacht“ aus „Ritter Rost und das Gespenst: Wenn die Turmuhr zweimal schlägt“.
„Die Reise zu den Vampiren“ mit dem Transsylvanischen Tanz von Gyögy Ranki (1907-1992) und zwei Titeln aus „Twilight Zone“ (Carter Burwell, 2008), „Der böse Traum“ mit Stücken aus „Kinderszenen“ op.15 von Robert Schumann sowie verschiedene Darbietungen unter dem Titel „Gute und böse Geister“ mit Werken von Edvard Grieg und anderen Interpreten hielten das Publikum in Atem. Der Spaß an der Freude und die zum Teil einfallsreichen Kostümierungen prägten das Gruselkonzert, in dem die Musikschüler einen eindeutigen Beweis ihres Könnens abliefern konnten.
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