Brettorfer Kirchweg verläuft bald am Gleis entlang
Verkehr Zwei unbeschrankte Bahnübergänge werden zu einem gesicherten
Noch fährt die Nordwestbahn über den unbeschrankten Bahnübergang im Zuge des Brettorfer Kirchwegs, aber Ende des Jahres geht es für die Autofahrer geradeaus weiter zum dann beschrankten neuen Bahnübergang. BILD: Ulrich Suttka 
Aschenstedt - Der künftige Verlauf des Brettorfer Kirchwegs parallel zu den Schienen ist schon bestens zu erkennen. In der nächsten Woche, so Dötlingens Bauamtsleiter Uwe Kläner, soll bereits asphaltiert werden. Damit ist die Neuanlage des Bahnüberganges im Bereich Aschenstedt bereits einen Schritt vorangekommen. Nach jahrelangen Gesprächen, mehrfachen Verschiebungen, tatsächlichen und Beinahe-Unfällen nimmt die Auflösung des bisher unbeschrankten Übergangs konkrete Formen an.
Rund 720 000 Euro, so die Deutsche Bahn, kostet das Gesamtpaket, mit dem die Verkehrssituation erheblich sicherer gestaltet werden soll. Die Kosten tragen je zu einem Drittel die Bahn, der Bund und die Gemeinde. Sie geht bei den rund 160 000 Euro für die aktuellen Straßenbauarbeiten in Vorleistung. Ansonsten hätte sich die Realisierung des Projektes womöglich weiter verzögert.
Der neue Verlauf der Straße ist der erste Teil der Baumaßnahmen. Rund 475 Meter ist dieses Stück lang. Bevor es auf den Gemeindeweg vom Birkenbusch trifft, wird die Fahrbahn ausgeweitet und in einer 90-Grad-Kurve auf den künftigen Übergang geführt, erläuterte Kläner.
Nach den Straßenbauarbeiten wird am Brettorfer Kirchweg zunächst wieder Ruhe einkehren. In einem zweiten Abschnitt folgt dann die Bahn mit ihren Arbeiten ab Oktober, so Bahn-Pressesprecher Dirk Pohlmann. Der jetzige Übergang des Brettorfer Kirchwegs wird dann komplett aufgelöst. Auf der neuen Trasse entsteht ein völlig neuer Übergang, da die jetzige dortige Querung um rund 30 Meter weiter in Richtung Brettorf verlegt wird. Hier werden Halbschranken und Lichtschranken installiert. Bis Ende des Jahres rechnet die Bahn mit der Abnahme durch das Eisenbahnbundesamt.
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