Dötlingen begeistert Kommissionschef
Wettbewerb Dr. Reinhard Kubat voll des Lobes für die Verbindung von Kunst und Natur im Dorf
von Ulrich Suttka
Dötlingen - Seit 2003 ist Dr. Reinhard Kubat der Vorsitzende der Bundeskommission „Unser Dorf hat Zukunft“. Der Mann kennt sich also aus und fungiert aktuell bereits zum dritten Mal als Vorsitzender der vielköpfigen Kommission. Sein Wort hat Gewicht, und von daher durften alle Dötlinger am Montagmittag freudestrahlend sein Schlusswort im kleinen Püttenhus vernehmen. Kubat war „voll des Lobes“ über die Präsentation und schwelgte in Superlativen, die über „normale“ Höflichkeitsfloskeln nach einem derartigen Besuch deutlich hinausgingen.
Zunächst benannte Kubat zwei unterschiedliche Gründe, warum dieser Besuch der Kommission stets in Erinnerung bleiben dürfte. Der erste war unerfreulich. „Der langanhaltende Regen. Das haben wir selten und so noch gar nicht gehabt“, so der Kommissionschef. Das habe der Präsentation nicht wirklich etwas anhaben können, tröstete er. Der zweite Grund war umso erfreulicher: „Wir haben alle die unglaubliche Inspiration des Ortes gespürt. Das war wirklich begeisternd.“ Er kenne die Jury. Die werde das ähnlich sehen, ergänzte er.
Kubat sprach von „völlig neuen Ansätzen, die wir auch in dieser Fülle nicht kannten.“ Damit hob er auf die Symbiose von Kunst und Natur ab, die Dötlingen deutlich von anderen Dörfern unterscheide. „Danach suchen wir“, hob er hervor, dass die außerordentliche Spezialisierung Dötlingens ein großes Plus sei. Ebenso erwähnte er die Heckenzüge, die großen Grünflächen und die variantenreiche Gestaltung der Gärten.
Über die Zukunftsfähigkeit brauche sich das Dorf zudem angesichts der „wirtschaftlich vortrefflichen Situation“ der Gemeinde keine Sorgen zu machen. „Seit 2000 ist Dötlingen schuldenfrei. Darauf können sie stolz sein, das spricht für sich.“ Kubat dankte dem Dorf für den großen Einsatz und hob hervor, dass hier die Bürger selber den Wettbewerb stark getragen hätten. „Wir treffen uns wieder bei der Siegerehrung am 28. Januar 2011 bei der Grünen Woche in Berlin. Ob die Plakette dann Gold, Silber oder Bronze ist, sei dahingestellt“, so Reinhard Kubat.
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