Ja zur FTZ und zu Ganderkesee
FDP Kreistagsfraktion lässt keinen Zweifel aufkommen – Noch kein weißer Rauch
Gerd Wiechmann (links) führte die FDP-Kreistagsfraktion um deren Vorsitzenden Ernst-August Bode (4. von links) auch durch die FTZ-Werkstatt. Ein Manko hier: Die Raumhöhe ist für neue Fahrzeuggenerationen nicht ausreichend. BILD: KOLLOGE 
VON KARSTEN KOLLOGE
Ganderkesee/Landkreis - Der Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) am Standort Ganderkesee scheint so gut wie sicher. Nachdem aus beiden großen Kreistagsfraktionen (zumindest mehrheitlich) grünes Licht signalisiert wurde, ließ FDP-Fraktionschef Ernst-August Bode am Montag erst gar keine Zweifel aufkommen: Schon sehr frühzeitig habe die liberale Kreistagsfraktion sich für einen Neubau ausgesprochen – und das „definitiv“ am Standort Ganderkesee, einem der Bevölkerungsschwerpunkte im Landkreis.
Nicht das Gelbe vom Ei
Bevor sich am 18. März der Ausschuss für Bau, Straßen und Brandschutz mit dem Neubau befasst und am 20. April der Kreistag entscheidet, wollte sich die FDP-Fraktion die „alte“ FTZ an der Urneburger Str. 6 und den Standort für den Neubau ansehen. FTZ-Leiter Gerd Wiechmann schilderte, warum die jetzige Immobilie nicht als das Gelbe vom Ei gilt. Unter anderem sei das Schleppdach der Werkstatt für die neuen, höheren Fahrzeug-Generationen einfach nicht hoch genug. Auch sei der Raum schwer zu heizen. Und draußen gebe es eindeutig zu wenig Parkmöglichkeiten.
Die Verhandlungen über den Verkauf der alten FTZ an die Gemeinde Ganderkesee (die Räume sind gedacht für das DRK und die Ortsfeuerwehr) seien noch nicht abgeschlossen, berichtete Christian Wolf, Dezernent für Ordnung und Recht beim Landkreis. Er habe sich auch gewünscht, dass eher „weißer Rauch aufsteigt.“ Man sei aber inhaltlich schon recht weit: „Wenn wir über ein Auto verhandeln würden, ginge es jetzt um die Kosten des rechten Außenspiegels.“
Die Grundstücksverhandlungen über eine Fläche für den Neubau (dem Vernehmen nach an der Westtangente) habe bislang die Gemeinde für den Kreis geführt. Jetzt übernehme der Kreis den Stab.
Neue Ideen
Was die künftige Nutzung der Immobilie angeht, so gebe es eine neue Idee hinsichtlich der Parkplätze, berichtete Hans-Jürgen Hespe. Ursprünglich war geplant, Parkmöglichkeiten auf einem Streifen östlich angrenzend ans Feuerwehrhaus (ehemals Garten des Gasthauses Westermann) zu schaffen. Statt dessen gibt es jetzt die Idee, eines der beiden Wohnhäuser auf dem FTZ-Gelände abzureißen und hier Parkflächen anzulegen. Er sehe das allerdings skeptisch, sagte Hespe, der auch Ratsmitglied in Ganderkesee ist.
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