Bookholzberger Kreuzung wird zum Kreuz
Verkehrslenkung Sackmann bemängelt Kapazität der neuen Anlage
Bookholzberg - Der Ausbau des Einmündungsbereichs von Windmühlenweg und Huder Straße zu einer Kreuzung mit der Stedinger Straße sollte Verkehrsprobleme verringern. Das ist offenbar nicht in vollem Umfang gelungen. Nachdem zunächst die Leit-Pflasterung für Sehbehinderte geändert werden musste, weil sie irrtümlich Fußgänger mitten auf die Kreuzung geführt hatte, gibt es nun auch Schwierigkeiten im Verkehrsfluss, wie der Vorsitzende der UWG-Fraktion im Gemeinderat, Otto Sackmann, berichtet. Er hat Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas aufgefordert, das Kreuzungsproblem kurzfristig durch eine zusätzliche Beschilderung sowie eine geänderte Ampelschaltung zu lösen. Als langfristige Lösung schlägt Sackmann vor, den Durchgangsverkehr aus Hude auf die von der UWG seit langem geforderte Ortsumgehung zu lenken.
Die Kreuzung sei für Autofahrer, die aus der Huder Straße bzw. dem Windmühlenweg kommen, völlig unübersichtlich, heißt es in dem Schreiben an die Verwaltungschefin. Das so genannte amerikanische Linksabbiegen, bei dem die Fahrzeuge ihr Gegenüber nicht am Heck, sondern vorn passieren, sei vielen Autofahrern offenbar nicht bekannt, so Sackmann. Deshalb sei der Kreuzungsbereich schnell verstopft.
Ein Grund für die Unübersichtlichkeit: Der Ausbau zur lupenreinen Kreuzung sei nicht gelungen. Im Bereich der Fußgängerquerung mache die aus Hude kommende Straße eine Schwenkung gen Süden.
Sackmann schlägt vor, die rechte Fahrspur der Huder Straße im Kreuzungsbereich für Rechtsabbieger zu reservieren. Links sollten sich die Fahrer einordnen, die geradeaus oder nach links fahren wollen. Dies könne mit Pfeilen und notfalls auch mit Schildern geregelt werden. Auch die Wiedereinführung der Drei-Phasen-Schaltung der Ampelanlage könne in Betracht kommen.
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