Funk wird über neuen Mast geschickt
Behörden 40 Jahre alte Stahlkonstruktion hat ausgedient
Am Boden zerstört: Verschrottet wird der alte Funkmast der Leitstelle in Ganderkesee. Der Stahlgittermast wird durch einen Betonmast ersetzt. BILD: Markus Minten 
Ganderkesee - Bisher war es für Gerd Wiechmann recht einfach, Besuchern den Weg zur Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) und zur Leitstelle zu beschreiben: „In den Ortskern und dann zum hohen Mast.“ Für die nächsten Wochen wird der Leiter der FTZ sich nun etwas anderes ausdenken müssen: Der 40 Meter hohe und weithin sichtbare Stahlgittermast an der Urneburger Straße ist am Mittwochmorgen demontiert worden. Und sechs bis acht Wochen werde es dauern, bis der neue, ebenso hohe Schleuderbetonmast für Behördenfunk einsatzbereit sei. Bauträger ist das Land.
Sorge, dass Feuerwehr und Rettungsdienst in dieser Zeit nicht mehr kommunizieren können, seien allerdings vollkommen unbegründet: „Wir können weiter funken“, versichert Wiechmann. Der rund 40 Jahre alt Mast sei zuletzt für den Funk vor allem als Reservemast genutzt worden, so der FTZ-Leiter. Der Sprechfunk von Feuerwehr und Rettungsdienst werde vor allem über Neerstedt abgewickelt. „Wir brauchen hohe Antennen vor allem für die Alarmierung“, betont Wiechmann – und das auch nach Einführung des Digitalfunks sowie des Umzugs der FTZ an die Westtangente und der Leitstelle nach Oldenburg.
Mitte bis Ende Oktober soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein. Zunächst wird das Fundament des alten Mastes entfernt, dann das für den neuen gegossen. Stahlplatten auf dem Hof der FTZ sind bereits am Mittwoch verlegt worden, damit die schweren Maschinen das Pflaster nicht beschädigen. Das eigentliche Aufstellen des neuen Mastes, der aus zwei Segmenten besteht, werde wohl, wie die Demontage, an einem Tag erledigt sein, schätzt Wiechmann. Dann wird es auch wieder ein Leichtes sein, Besuchern den Weg zu erklären.
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