Am Wohnhaus „riecht man das nicht mehr“
Holzkamp - Die Geruchsbelastung durch die in Holzkamp geplante Biogasanlage werde sich in engen Grenzen halten. Davon geht Ingo Claußen aus, der die 500 kW-Anlage gemeinsam mit Jürgen Alfs errichten will. Wenn Silage vernünftig vergoren und zusammengefahren ist, dann rieche sie kaum. Beim Wohnhaus Stellmann, das sich nach seiner Einschätzung in 150 Metern Entfernung befinde, seien keine Belästigungen zu erwarten.
Claußen sagte, dass ein Einsatz von Geflügelmist nicht beabsichtigt sei. Vielmehr wolle man Rindergülle, Silomais, Grassilage, Rindermist und Schweinegülle verwenden.
Gering werde in Holzkamp auch die Belastung mit Verkehr sein. Die Zulieferung erfolge von der B 213 aus über ein kurzes Stück der Hoyersweger Straße, von hier aus dann über eine neue Zufahrt direkt zur Anlage.
Schwefelwasserstoff falle nur in sehr kleinen Mengen an. Es werde in einem luftdicht abgeschlossenen Raum durch einen Kohlefilter abgefangen und verbrannt.
Was die Befürchtungen in Richtung Chronischer Botulismus angeht, könne er hier noch nicht Stellung nehmen. Die Forschungen stünden seines Wissens noch am Anfang, Ergebnisse kenne er bislang nicht.
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