GANDERKESEE, 4. Februar 2011


Geschnatter verhilft zu Instrumentenpark

Ganterart Verein unterstützt Haus am Goldregenweg – Wein verkauft


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Die Instrumente wurden BILD: Karsten Kolloge  Bild vergrößern

kk

Ganderkesee - „Trommeln gehört zum Handwerk“, sagt das Sprichwort. Und es gehört zur Heilpädagogik. Das war am Donnerstag in der Heilpädagogischen Tagesstätte am Goldregenweg zu erfahren. Mitglieder des Vereins Ganter-Art waren gekommen, um der Einrichtung Spenden im Gesamtwert von knapp 1000 Euro zu übergeben. Rasseln zum Beispiel – und vor allem Trommeln.

„Sie haben dieser Stätte etwas Gutes getan“, bescheinigte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Osterloh den Vereinsmitgliedern. Schon im vergangenen Jahr hatte GanterArt bei Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas angeklopft und gefragt, wo in der Gemeinde man helfen könne. Das Geld dazu stammt aus Aktivitäten des Vereins sowie dem Verkauf von „GanterArt-Geschnatter“, also Rot- und Weißwein, die vom Teeladen „Teeblatt“ verkauft werden.

Der Heilpädagogischen Tagesstätte gehe es beim Einsatz der Instrumente nicht darum, möglichst perfekt ein paar Lieder einzustudieren, stellte deren Leiter Jan Dirk Austermann klar. „Für uns sind Instrumente eine Möglichkeit, mit Kindern nicht-sprachlich in Kontakt zu kommen und Kindern eine Möglichkeit zu geben, Gefühle auszudrücken.“ Auch könnten Instrumente helfen, sich besser zu konzentrieren.

Die von der „AWo Kinder Jugend & Familie“ getragene Einrichtung verfügt über acht bis zehn Plätze. Hier werden nachmittags sechs- bis 13-jährige Kinder betreut, die zum Beispiel Schwierigkeiten mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung oder Konzentrationsschwierigkeiten haben. Darüber hinaus befindet sich im selben Haus ein zweizügiger Sprachheilkindergarten, ebenfalls von der AWo Kinder, Jugend & Familie getragen.

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