Ganderkesee immer im Blick
Ganter „Nummer 51“ von Christoph Rigbers und Kollegen gestaltet
von Karsten Kolloge
Schlutter - Schon seine Ankunft war spektakulär. Drei Runden drehte Friedhelm Mahlstedt mit ihm im Schlutteraner Kreisel, bevor es vor rund 60 begeisterten Zuschauern ans Enthüllen und Aufstellen ging: GanterArt-Ganter Nummer 51 ist am Sonntag gelandet. Sein Standort, so meinte Vereinsvorsitzender Dirk Schulte Strathaus, sei geeignet wie kaum ein zweiter: mitten auf dem Schlutteraner Kreisel.
„Ich find’ ja, das ist der Schönste“, kommentierte Enno Vosteen, Vorsitzender des Ortsvereins Schlutter/Holzkamp/Hoyerswege, die neue Attraktion von Schlutter. Nummer 51 ist das Werk dreier junger Männer: Christoph Rigbers (Malereibetrieb Rigbers, Ganderkesee), Marc Lohmann (Cloppenburg) und Albert Asam (Dingolfing) hatten ihm bereits 2009 an der Fachschule für Farben und Gestaltung in Stuttgart sein jetziges Aussehen gegeben.
Dafür hatten sie zunächst einen Putzgrund aufgetragen, darauf dann mit dezenten, lasierenden Farben zum Beispiel das Gefieder und den Schnabel abgesetzt. „Bestimmt 100 Stunden“ seien da zusammengekommen“, erinnerte sich Rigbers.
Dass Nummer 51 auf der Mitte des Schlutteraner Kreisels seinen neuen Standort finden konnte (mit Schnabelrichtung Ganderkesee), sei nicht selbstverständlich, berichtete Schulte Strathaus. Gegen den Platz hatte es dem Vernehmen nach behördliche Bedenken gegeben – die Gerold Otte (Hoyerswege) zerstreuen konnte.
Als Sockel für den neuen Ganter hatte Herwig Kunst (Schlutter) einen respektablen Findling spendiert, den er auf seinem Acker gefunden hatte. Übrigens: Der neue Standort von Nummer 51 befindet sich in einem Meer von Blumen – für das der Ortsverein bereits im vorigen Jahr gesorgt hatte.
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