Ganderkesee: Vermisstensuche ergebnislos abgebrochen
Einsatz Feuerwehr und Polizei durchkämmen mehrere kleine Waldstücke – Keine Spur vom Senior
Bei der Suche waren am Mittwoch überwiegend Feuerwehrleute aus Ganderkesee im Einsatz. BILD: Wolfgang Loest 
von Wolfgang Loest
Immer - Mit kleinerem Aufgebot, aber mindestens genauso großem Engagement ist am Mittwoch die Suche nach dem 80-Jährigen fortgesetzt worden, der seit Montagnachmittag, aus dem Alten- und Pflegeheim Haus am Wald spurlos verschwunden ist. Insgesamt 80 Feuerwehrleute und Polizeibeamte durchkämmten unter der Leitung des Ganderkeseer Ortsbrandmeisters Rolf Meyer den Fuhrenkamp und zwei weitere kleine Waldstücke – ohne Ergebnis.
Der Geschäftsführer des Altenpflegeheims, Hans Schröder, sagte gegenüber der NWZ , er sei bestürzt über das Verschwinden des 80-Jährigen, der dort seit sechs Wochen gelebt hatte. „Wir dachten, wir hätten alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen.“ Notausgänge und Terrassentüren des abseits am Waldrand gelegenen Hauses sind bereits mit entsprechenden Alarm-Sicherungen ausgerüstet. Lediglich die Verbindungstür von der Tagesbetreuung der Demenzkranken zum Haupttrakt hatte die längst bestellte Sicherung noch nicht erhalten. „Er muss einfach durch den Haupteingang gegangen sein“, meint Schröder aufgrund der Rekonstruktion des Nachmittags.
In der Tagesbetreuung ist stets ein Mitarbeiter vor Ort, der sich um die dortigen Bewohner kümmert. Der 80-Jährige habe diesen Bereich nur kurz verlassen und sein Zimmer angesteuert, berichtete Schröder. Dann habe er sich offenbar anders entschieden.
Sein Fehlen fiel bereits nach wenigen Minuten auf. Die sofortige Suche im Heim und in den näheren Umgebung verlief jedoch ergebnislos: Der 80-Jährige war wie vom Erdboden verschluckt. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert, die bereits am später Montagnachmittag die erste Suchaktion startete. Am Dienstag war, wie berichtet, die Suche mit Unterstützung von Feuerwehrleuten aus dem gesamten Landkreis fortgesetzt worden.
Die Polizei bittet die Bevölkerung unverändert um Mithilfe. Der Vermisste (ovales Bild) ist 174 Zentimeter groß und von kräftiger Statur. Er hat eine Halbglatze. Bekleidet ist er mit einem grauen Hemd, schwarzem Pullover, grüner Cordhose und Sandalen.
- Als im August 2011 an der Ellerbäke die „Oberschule“ ihre Arbeit aufnahm, da war das, so erinnert sich Schulleiterin Daniela Knipper, „für uns alle ein Sprung ins Wasser“. Aber: „Das Schwimmen hat funktioniert.mehr
- An diesem Donnerstag veranstaltet der Landesapothekerverband den Tag der Apotheke. Die Vereinigung appelliert, seine Hausapotheke an diesem Tag von einem Pharmazeuten begutachten zu lassen. Doch wie geht es den Apotheken eigentlich wirtschaftlich?
Die Apotheke in Schierbrok musste in diesem Monat schließen.mehr
- „Schützen kann man nur, was man kennt“, ist Gerold Sprung, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs, überzeugt. Der Verein hat sich der Erhaltung und Pflege des in den Gemeinden Ganderkesee und Hude gelegenen Waldes verschrieben und wünscht sich, dass sich noch viele Menschen mehr für das 630 Hektar große Naturschutzgebiet einsetzen.mehr
- „Mehr können wir nicht“, sagte der schweißnasse Vorsitzende des Schönemoorer Orts- und Verkehrsvereins, Harm Ehlers, nachdem der Bus mit der Bewertungskommission zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aus dem 368 Seelen Ort abfährt.mehr
- Harmlos sei das, was da auf dem Betriebsgelände der Nehlsen-Dependence geplant ist, hatte Niederlassungsleiter Frank Kuhna im April dem Ganderkeseer Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz im Rathaus versichert.mehr




