Die „Kreidezeit“ ist bald vorbei
Schule Elektronische Tafeln erstmals an der Graf-von-Zeppelin-Schule im Einsatz
Ein „Beamer“ überträgt die Bilder auf das „Whiteboard“ (im Hintergrund).. Das Foto zeigt (von links) Klaus Bigalke, Josef Kubiak, Ulf Herreilers und Volker Bernasko BILD: Klaus Derke 
von Klaus Derke
Ahlhorn - Tafelkreide und Schwamm gehören zwar noch zu wichtigen Utensilien an der Graf-von-Zeppelin-Schule. Aber sie werden langsam verdrängt von neuen Medien. Die „Kreidezeit“ sei bald vorbei, meinte am Mittwoch Bürgermeister Volker Bernasko, als er mit Schulleiter Josef Kubiak sowie dem Ersten Gemeinderat Klaus Bigalke und Ulf Herreilers vom Schulamt die neuen elektronischen Tafeln vorstellte. Sie haben natürlich einen englischen Namen: „Whiteboards“.
Die weißen Tafeln lassen sich mit einem Spezialstift beschreiben. Sensoren und Computer erzeugen das Schriftbild über einen „Beamer“. Das so an die Tafel Geschriebene kann gedruckt und gespeichert werden. Wenn zum Beispiel ein Schüler die Unterrichtsstunde verpasst hat, kann ihm der Lehrer am nächsten Tag das ausgedruckte Tafelbild geben. Per Computer können Landkarten und Grafiken erzeugt werden. Lehrer können das zu Hause Vorbereitete über den Computer an die Tafel werfen, Schüler ihre Referate visuell untermauern. Eine Dokumentenkamera ermöglicht es, aus dem kleinen Buch auf dem Lehrerpult zum Beispiel Ausschnitte als großes Live-Bild an die Tafel zu werfen.
Sechs „Whiteboards“ wurden angeschafft. 28 000 Euro wurden ausgegeben. 90 Prozent gibt es als Zuschuss aus dem Konjunkturprogramm II. Auch alle anderen Schulen wurden mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II medial aufgerüstet, vor allen Dingen mit tragbaren Computern. Insgesamt wurden 63 000 Euro investiert. Davon musste die Gemeinde nur zehn Prozent aufbringen.
Die Sanierung der Schule schreitet weiter voran. Der neu gestaltete Verwaltungstrakt wurde bezogen. Die neue Lehrküche ist seit Januar in Betrieb.
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