Abschied in würdiger Umgebung
Kirche Ahlhorner Friedhofskapelle bietet nach der Umgestaltung mehr Platz
von Klaus Derke
Ahlhorn - In einem würdigen Rahmen Abschied nehmen können jetzt Angehörige von Verstorbenen auch in der renovierten Friedhofskapelle in Ahlhorn. Die Umgestaltung steht laut Pfarrer Mario Testa schon längere Zeit auf der Wunschliste. Jetzt hat die evangelische Kirchengemeinde mit viel Eigenleistung das Vorhaben in die Tat umgesetzt. „Wir sind weit unter den Kostenschätzungen geblieben“, so Hans Meiners vom Bauausschuss. Rund 15 000 Euro wurden sehr sinnvoll eingesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Bislang war nur wenig Platz in der unansehnlichen Kapelle vorhanden. Durch Entfernen der alten Aufbahrungsräume, die schon lange nicht mehr genutzt wurden, weil es im hinteren Teil des Hauses eine Kühlkammer gibt, stehen nun insgesamt rund 80 Quadratmeter zur Verfügung.
Der Fußboden wurde neu verfliest, die Holzbalkendecke aufgefrischt, die Wände in einem Grauton gestaltet. Der Altar steht jetzt mittig vor einer violetten Wand und wird dadurch besonders betont. Und auch die alten Buntglasfenster wurden gut integriert in das neue Raumkonzept und verbreiten bei einfallendem Sonnenlicht eine besondere Atmosphäre.
Durch die Bestuhlung sind bis zu 50 Sitzplätze möglich. Eine neue Tür zur Leichenhalle wurde eingebaut. Es wurde sogar eine kleine, gebrauchte Orgel angeschafft.
Trauerfeiern im kleineren Rahmen können jetzt durchaus auch in der Kapelle und nicht mehr nur in der Kirche in einer würdigen Atmosphäre stattfinden. „Die Kapelle steht für alle offen“, betont Ulrich Klann vom Friedhofsausschuss.
Am Sonntag, 18. März, dem Tag der Gemeindekirchenratswahl, ist die Kapelle nach dem Gottesdienst bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet.
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