Jugendliche haben noch Wünsche
Sozialforum Diskussion wirft Fragen zur Ausstattung des Jugendzentrums auf
Haben noch einige Wünsche zum neuen Jugendhaus: Zahlreiche Nutzer der Einrichtung folgten am Montagabend der Einladung des Hatter Sozialforums BILD: Christian Korte 
von Christian Korte
Kirchhatten - Das von Mitgliedern der Liste Bürgerfrische ins Leben gerufene Hatter Sozialforum hat sich am Montagabend im Klimazentrum Kirchhatten getroffen, um mit den Nutzern des Kirchhatter Jugendhauses über deren Erwartungen an das neue Jugendhaus zu sprechen.
Neben zehn Jugendlichen und Mitgliedern des Sozialforums waren auch Vertreter der Ratsfraktionen von CDU, FDP und SPD und Gerold Deye vom Gemeindejugendring vor Ort.
Michael Stegmann, Ratsherr der Bürgerfrische, und Petra Ahrens wollten vor allem von den Jugendlichen, aber auch von den Erwachsenen Gästen wissen, welche Erwartungen und Wünsche sie im Bezug auf das Jugendzentrum haben.
Wünsche, aber auch einige Sorgen, äußerten vor allem die Jugendlichen. Sie wünschen sich vor allem längere und häufigere Öffnungszeiten auch in den Ferien, einen neuen Billardtisch und eine Reihe weiterer Spielgeräte. Gerne hätten die Jugendlichen auch Gelegenheit, die Sporthalle bei der Grundschule zu nutzen.
Sorgen machen sich die Jugendlichen vor allem darüber, ob der Platz im neuen Jugendhaus am Marktplatz knapp wird. Zwar gebe es einen sehr schönen und großen Raum, ein kleines Zimmer sei aber einer vergrößerten Zahl an Toiletten zum Opfer gefallen. Die Küche – im alten Jugendhaus ein viel genutzter Raum, sei künftig deutlich kleiner und auch Stauraum für diverse Utensilien sei bisher nicht eingeplant. Gerne wollen die Jugendlichen beim anstehenden Umzug und auch künftig bei der Gestaltung des Programms mit anpacken.
Einige der angesprochenen Punkte wollen die anwesenden Ratsmitglieder möglichst bald aufgreifen – etwa ob in den Räumen der ehemaligen Druckerei tatsächlich kein neuer Boden verlegt werden soll, wie es die Jugendlichen befürchten.
Auch zahlreiche weitere Ideen wurden an diesem Abend besprochen. So soll geklärt werden, ob ehrenamtliche Angebote im Jugendhaus möglich sind – etwa Hausaufgabenhilfe oder eine Fahrradwerkstatt. Freuen würden sich die Nutzer aber auch über Kontakte zu anderen Jugendhäusern aus der Region – etwa bei Tischfußball- oder Billardturnieren.
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