Vier Dackel nehmen Schweißfährte erfolgreich auf
KLUB Teckelführer Heino Rippen mit „Frieda“ und Bernhard Speckether mit „Paula“ bestehen Prüfung
Hude/delmenhorst - Gleich zwei Huder waren bei der diesjährigen Schweißprüfung mit ihren Dackeln erfolgreich: Bernhard Speckether mit „Paula“ sowie Heino Rippen mit Chrysis-Hartenheet, genannt „Frieda“, konnten sich jeweils über den 1. Preis freuen.
Ausgerichtet wurde die Prüfung von der Gruppe Delmenhorst im Deutschen Teckelklub von 1888. Insgesamt vier Hundeführer mit ihren Dackeln stellten sich der schwierigen Aufgabe im Hasbruch/Reiherholz. Mit dabei war auch Revierförster Jens Meier. Geprüft wurden die vier Dackel auf einer „künstlichen Wundfährte“. Gemäß den Anforderungen der Prüfungsordnung des Deutschen Teckelklubs wurde die Kunstfährte mit Schweiß getupft. Ein viertel Liter wurde dafür auf einer Strecke von rund 1200 Metern verteilt. 20 Stunden später konnten die Dackel dann die Fährte aufnehmen. Bewertet wurde die Prüfung nach Arbeitsweise auf der Fährte, Fährtensicherheit und Finderwille.
Für die ausrichtende Gruppe Delmenhorst war es ein ganz besonderer Erfolg, dass nicht nur alle Hunde bis zum Stück, also dem erlegten oder verletzten Wild, fanden, sondern auch alle von den Richtern mit dem 1. Preis bewertet werden konnten. „Der Erfolg ist auch auf Leistungswart Hartmut Marx zurückzuführen, der sich im Vorfeld um die hervorragende Ausbildung und Einarbeitung der geprüften Hunde sowie der Hundeführer gekümmert hat“, sagte Rippen.
Erfolgreich waren neben den beiden Huder Teckelführern auch Helga und Manfred Polley aus Stuhr mit Räuber vom Üsener Moor, genannt „Lucky“ sowie Heiner Maciejek aus Bremen mit „Sam von Fladder“. Ganz nach jagdlichem Brauchtum wurde die Schweißprüfung dann mit den Signalen „Jagd vorbei“ und „Halali“ beendet.
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