Drei Teckel bestehen die „Schweißhundeprüfung“ in Hude
JAGDHUNDE Tiere helfen beim Aufspüren von verletztem Wild – Richterobfrau lobt gute Vorbereitung
Freuen sich über gute Prüfungen: die Verbandsrichter für Dachshunde, Hundeführer und Leistungswarte. BILD: RIPPEN 
Hude - „Die in den letzten Jahren gestiegene Zahl von Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung macht eine Einarbeitung unserer Jagdteckel auf der Wundfährte unbedingt notwendig“, sagt Heino Rippen, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Teckelklubs 1888 und Leiter des Hegerings Hude.
Drei Teckel bestanden die diesjährige „Schweißhundeprüfung“ der DTK-Gruppe Delmenhorst im Reiherholz. So konnten sich Oliver Iden aus Delmenhorst mit dem Teckelrüden Oscar vom Fladder sowie Heino Rippen aus Hude mit seiner Teckelhündin Dianne-Hartenheet, genannt Anni, über eine bestandene Prüfung mit erstem Preis und einer Urkunde freuen. Marlisa Cordes folgte knapp dahinter mit ihrem Teckelrüden Vincent vom Kimmerholz.
Die Richterobfrau Edith Asseln zeigte sich beeindruckt von der professionellen Vorbereitung und Durchführung der Prüfung und würdigte die Arbeit des Teams unter Leitung der revierkundigen Leistungswarte Hartmut Marx und Karl Schulze Temming-Hanhoff.
Die erste Vorsitzende der Gruppe Delmenhorst, Marlisa Cordes, bedankte sich beim Revierförster Jens Meyer für die Möglichkeit jährlich im Reiherholz Schweißhundearbeit zu trainieren. Nach jagdlichem Brauchtum endete die Schweißhundeprüfung mit jagdlichen Signalen der Jagdhornbläser.
Eine solche Prüfung sei wichtig, da es immer wieder vorkomme, dass Wild nach einem Unfall verletzt flüchte und sich mit qualvollen Verletzungen zurückziehe, so Heino Rippen. Um den Tieren Schmerzen zu ersparen, benötige man die feine Nase eines Jagdhundes, um diese aufzuspüren. Trainiert wird auf einer künstlichen „kalten Schweißfährte“.
Aufmerksam werden die Hundebesitzer immer wieder auf freilaufende Hunde. „Es muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass seit Juni eine ganzjährige Anleinpflicht für Hunde in den Wäldern der Gemeinde Hude besteht“, so Rippen. Freilaufende Hunde könnten das Wild in Panik versetzen, so dass es flüchtet, die Straßen quert und es schweren Unfällen kommen könne.
Hunde müssen im Wald
angeleint
werden
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