Linke sucht bei Sommerfest Kontakt zu Wählern
Parteifeier Spiele und Flohmarkt auf dem Schützenplatz – Mehr Besucher erhofft
Spiele für Kinder: Das Sommerfest der Linken bot einen Jakkolo-Stand. Die Fraktionsvorsitzende im Landtag, Kreszentia Flauger (rechts), sah interessiert zu. BILD: Christoph Bähr 
Hude - „Zum Leben gehört auch Spaß, deshalb haben wir erstmals ein Sommerfest organisiert“, sagte Kreszentia Flauger, die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag. Einige Flohmarktstände, eine Hüpfburg, ein Glücksrad, ein Jakkolo-Spiel sowie Kaffee und Kuchen bot die Partei den Besuchern am Sonntag auf dem Schützenplatz in Hude.
Um Politik ging es bei dem Sommerfest natürlich auch. An Informationsständen präsentierten sich die Globalisierungskritiker von Attac, das Klimazentrum Kirchhatten und die Delmenhorster Arbeitsloseninitiative (DALI). Auch die Linke informierte über ihre Arbeit. „Die Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, uns in entspannter Atmosphäre kennenzulernen“, nannte Kreszentia Flauger einen weiteren Grund für das Sommerfest.
Die Besucherresonanz war für die Fraktionsvorsitzende nicht ganz zufriedenstellend: „Es hätten schon etwas mehr Leute kommen können. Das lag aber sicherlich auch am wechselhaften Wetter. Eine Wiederholung des Sommerfestes ist daher nicht ausgeschlossen.“
Aufgrund der vereinzelten Regenschauer am Sonntag musste auch Sängerin Katja Oppenkowski improvisieren. Die Oldenburgerin trat zusammen mit Gitarrist Jannik Herold und Backgroundsängerin Anja Oppenkowski beim Sommerfest der Linken auf. Katja Oppenkowski präsentierte ihre selbst geschriebenen Pop/Rock-Songs wegen des Regens unter dem Dach eines Zeltpavillons. Auch auf jegliche Elektronik verzichtete die Band sicherheitshalber. „Das ist für uns überhaupt kein Problem, weil wir ohnehin akustische Musik machen“, gab sich Jannik Herold gelassen.
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