Linke will mit Flugbegleiterin hoch hinaus
Wahl Veruschka Schröter-Voigt Spitzenkandidatin – Quartett einstimmig nominiert
Wollen für die Linke in den Rat: (von links) Martin Kusch, Veruschka Schröter-Voigt, Heidemarie Heese und Jürgen Wittenberg. BILD: privat 
Hude - Die Linken wollen in den nächsten Huder Gemeinderat einziehen. Der Ortsverband hat am Dienstagabend eine Kandidatenliste aufgestellt, mit der die Genossen zur Kommunalwahl am 11. September antreten werden. Spitzenkandidatin ist die Sprecherin des 2009 gegründeten Ortsverbandes, Veruschka Schröter-Voigt. Die Mitglieder nominierten die Flugbegleiterin einstimmig für Platz eins. Martin Kusch, Betriebswirt, besetzt den zweiten Platz. Die Altenpflegerin Heidemarie Heese auf Platz drei und der Eventmanager Jürgen Wittenberg auf Platz vier komplettieren die Kandidatenliste.
Das Quartett weiß, welche Impulse es der Huder Kommunalpolitik geben will: „Wir wollen, dass Hude zu einem familien- und arbeitnehmerfreundlichen Ort wird, in dem ein soziales, solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander groß geschrieben wird“, erklärte Veruschka Schröter-Voigt bei der Vorstellung der Ratskandidaten. „Dazu gehören gute Jobs, kulturelle Teilhabe, gute Verkehrsanbindungen, eine vernünftige Schulpolitik, angemessene Kinderbetreuungsmöglichkeiten und viele andere Bereiche, in denen wir uns einbringen möchten.“
Auch seien Probleme von Umwelt, Landwirtschaft und Tierhaltung, die im ländlichen Raum eine bedeutende Rolle spielen, dringend auf die Tagesordnung der örtlichen Politik zu setzen, so die Spitzenkandidatin.
Ein besonderes Augenmerk wollen die Kandidaten der Huder Linken auf Bürgerbeteiligung und Transparenz legen – hier habe die Huder Kommunalpolitik in den vergangenen Monaten „erhebliche Defizite“ offenbart, kritisiert der Ortsverband der Linken mit Blick auf die nicht-öffentlichen Arbeitskreis-Sitzungen zum Tunnelbau an der K 226. „Dass Entscheidungen bewusst unter Ausschluss der Bevölkerung hinter verschlossenen Türen getroffen und die Bürger nur zum Schein an politischen Diskussionen beteiligt werden, wie es jüngst im Rahmen des Tunnelstreits geschehen ist, darf nicht mehr passieren“, bekräftigt Schröter-Voigt. „Wir werden dafür sorgen, dass die Meinung der Menschen, die in Hude leben, auch bei Gegenwind in den Rat hineingetragen wird.“
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