HUDE, 5. Dezember 2011


Hude ganz Feuer und Flamme

Lichterabend Weihnachtliche Musik und atemberaumte Show begeistern Gäste


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Auftritt vor großen Publikum: Martin von Maydell (links) sang mit seinen Chorkindern BILD: Merle Strudthoff  Bild vergrößern

Der Gewerbe- und Verkehrsverein kann ein positives Fazit ziehen. Auch für soziale Projekte kam Geld zusammen.

von Merle Strudthoff

Hude - In den hellsten Farben erstrahlte Hude am Sonnabend: Denn dutzende Lichterketten, Feuerkörbe und Fackeln luden zum traditionellen „Lichterabend“ ein. Erstmals erstreckte sich die Veranstaltung des Gewerbe- und Verkehrsvereins nicht nur auf die Parkstraße, sondern auch auf die andere Seite des Bahnhofs.

An der Hohen Straße sorgten die Ladenbesitzer für das leibliche Wohl der Besucher. Stefanie Günther und Anne Christin Wattjes wanderten die Straße rauf und runter und spielten an immer wieder neuen Ecken auf ihren Saxofonen Weihnachtslieder.

Eine Pferdekutsche beförderte diejenigen, die nicht durch den Bahnhofstunnel laufen wollten, etwas langsamer, aber viel romantischer auf die andere Bahnhofsseite. Dort, auf der Parkstraße, sorgte vor allem das Duo „Flamba“ der Flambal Olek Feuerkünstler aus Bremen für Aufsehen. Die atemberaubende Feuershow von Aleksandra Rodycz (Ovales Bild: links) und Christian Nebel (rechts) vermischte tänzerische und theatralische Komponenten mit Feuer – und entflammte die Huder. „Ich bin jetzt schon das dritte Mal dabei und wieder einmal begeistert!“, sagte Simone Heinrichs, die aus Oldenburg zu diesem einzigartigen Abend gekommen war.



Auch die Geschäfte und Restaurants, die am Sonnabend bis 22 Uhr geöffnet hatten, zogen ein positives Fazit: „Die Resonanz ist sehr zufriedenstellend, die Leute schauen sich viel an und fragen viel, das ist gut für uns“, freute sich Monika Meents von „Blüte & Stil“. Gerburg Schaller, Inhaberin der Buchhandlung „Lesen & Mehr“ schloss sich an: „Die Menschen sind sehr positiv gestimmt, und dieses Jahr ist es im Gegensatz zu den vergangenen Jahren auch endlich einmal trocken“, erklärte sie.

Nach der klirrenden Kälte 2009 und dem Schneegestöber von 2010 kam der Lichterabend in diesem Jahr tatsächlich mit guten Wetterverhältnissen aus. So waren dann sowohl die Hohe Straße als auch die Parkstraße gut gefüllt. Und mitten drin: Arndt Baeck. Der sorgte auf seinem Klavier vier Stunden lang für Partymusik, zögerte aber nicht, auch die kleinsten Musiker Hudes zu fördern. Denn Martin von Maydells „Huder Chorkinder“ sangen, umringt von einer riesigen Menschentraube ihre berühmten Spinnstubenlieder.

Und auch die „Bürgerstiftung“ durfte bei dem Lichterabend nicht fehlen. Vor Optiker „Wessels“ verkauften die Stiftungsmitglieder Hot Dogs. Die Einnahmen sollen für soziale Projekte genutzt werden.

Im Garten von Dr. Jörg Lencer schenkte der Lions Club Glühwein aus und bot Bratwurst an. Ein Posaunenchor und Trompeter Tom Hermann unterstützen ihn dabei, Spenden für die medizinische Behandlung der elfjährigen Ilka Kalao aus Togo, deren Augenlicht durch eine Krankheit bedroht ist, zu sammeln.

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Am Ende konnte Lutz Harfst, 2. Vorsitzender des Gewerbe- und Verkehrsvereins Hude zufrieden sagen: „Das war ein rundum gelungenes Fest.“ Einzige Minuspunkt: Ab 20.15 Uhr habe man die Konkurrenz von Gottschalks letzter „Wetten dass...“-Sendung doch gemerkt.




 

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