Sänger feiern gemeinsam den Frühlingsbeginn
Ball Männergesangverein „Brüderschaft“ und Gemischter Chor setzen weiter auf gute Zusammenarbeit
Der Männergesangverein "Brüderschaft" und der Gemischter Chor Wardenburg feierten gemeinsam einen Sängerball im Wardenburger Hof. BILD: Elke Siefken 
Wardenburg - Traditionell zum Frühlingsanfang richtet der Männergesangverein „Brüderschaft“ Wardenburg immer einen Sängerball aus. So war es auch an diesem Wochenende. Die Sangesfreunde kamen mit dem Gemischten Chor Wardenburg zusammen, um einen vergnüglichen Abend zu verbringen – natürlich bei viel selbst gemachter Musik.
Der 1. Vorsitzende des Männergesangvereins, Alfred Stolle, begrüßte im Wardenburger Hof zahlreiche Sangesfreunde. Als Gäste waren unter anderem Mitglieder des Eisenbahnmännerchors Oldenburg anwesend. Beide Chöre werden vom gemeinsamen Dirigenten Jürgen Veith geleitet, so dass die Sänger sich gegenseitig aushelfen können. „An diesem Abend sind wir durch Urlaub und Krankheit etwas dezimiert“, erklärte Alfred Stolle „dann ist es gut, wenn man sich Verstärkung holen kann.“
Stolle lobte die gute Zusammenarbeit unter den Chören. An dieser Stelle überbrachte der 1. Vorsitzende auch Genesungsgrüße an die erkrankte Chorleiterin des Gemischten Chores Wardenburg, Helga Eilers, die aus diesem Grund nicht mitfeiern konnte. Liedervater Karl-Heinz Siebens bedauerte ausdrücklich den Ausfall der engagierten Dirigentin. Vertretungsweise nahm Dirigent Jürgen Veith die Taktstöcke des Gemischten Chores in die Hand.
Der Männergesangverein sang zu Beginn die beiden Stücke „Ins Heu“ und „Das Elternhaus“. In Gedanken an die gute alte Zeit konnten die Gäste dabei in Erinnerung schwelgen. Im großen Finale, zu dem der Männergesangverein und der Gemischte Chor gemeinsam auf die Bühne kamen, zeigte sich ihre tiefe Verbundenheit im gemeinsamen Heimatlied „Wunderschöner Norden“.
Einzelne Vorträge und einige muntere Sketche lockerten das Programm auf. Im weiteren Verlauf des Abends bewiesen die Sangesfreunde, dass sie das Gefühl für die Musik nicht nur in der Kehle, sondern auch in den Beinen haben.
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