Liebesmobile gehen in Flammen auf
Brand Feuerwehr löscht zwei Fahrzeuge an der A 29 – Ursache noch unklar
Eines der beiden Wohnmobile brannte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch komplett aus. BILD: Werner Fademrecht 
Wardenburg - Auf einem bekannten Stellplatz für Wohnmobile, in denen Prostituierte ihre Dienste anbieten, sind an der Wikinger Straße in Astrup in der Nacht zu Mittwoch zwei Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Eine Streife der Autobahnpolizei hatte um 23.15 Uhr die Flammen auf dem von der A 29 her einsehbaren Privatweg entdeckt. Personen wurden von den Beamten nicht angetroffen, die Wohnmobile waren alle verlassen.
Um 23.31 Uhr erreichte der Alarm die Wardenburger Feuerwehr. Mit vier Fahrzeugen und 25 Kameraden rückte sie zum Brandort aus. Beim Eintreffen stand ein Wohnmobil bereits in hellen Flammen. „Durch die enorme Hitzestrahlung griff das Feuer auch auf ein in unmittelbarer Nachbarschaft stehendes Wohnmobil über“, berichtet der Kreispressewart der Feuerwehr, Uwe Arndt. Unter schwerem Atemschutz wurde das Feuer schnell eingedämmt und konnte binnen kurzer Zeit gelöscht werden. Die Atemschutztrupps sicherten bei den Löscharbeiten mehrere Gasflaschen, die Standheizungen in den Wohnwagen versorgen. Gegen ein Uhr war der Einsatz für die Blauröcke beendet.
Beide Fahrzeuge wurden von der Polizei beschlagnahmt. Untersucht wird nun von Fachleuten, ob möglicherweise Brandstiftung im Spiel gewesen ist. Mit einem Ergebnis sei am Donnerstag zu rechnen, so Polizeisprecherin Kerstin Epp.
Prostituierte, die sich gegenüber der NWZ zu dem Brand äußerten, bestreiten, dass es größere Konflikte untereinander gibt. Die beiden betroffenen Wohnwagen sollen seit Monaten leer gestanden haben. Ein dritter Wagen war angeblich vor wenigen Tagen von Unbekannten stark beschädigt worden – die Täter schlugen die Seitenscheiben ein und zerstachen Reifen.
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