SüDMOSLESFEHN, 17. September 2011


Liebe zum Roller hält schon ein Vierteljahrhundert

Jubiläum Vespa Club feiert im Moslesfehner Brückenhaus – Sonnabend Korso – Sonntag Meisterschaft


von Karsten Röhr

Südmoslesfehn - So grüßt der Pastor auf seiner Internetseite: „Herzlich willkommen auf der privaten Homepage des GP-Drivers. Mein Hobby ist das Motorrollerfahren.“

Der begeisterte Rollerfahrer ist der Wahnbeker Pastor Gundolf Krauel (48), verheiratet mit einer Motorradfahrerin und im Nebenjob Kassenwart und Pressesprecher des Vespa Clubs Oldenburg. Und der feiert jetzt: vom 16. bis zum 18. September das 25-jährige Bestehen mit großem Programm am Moslesfehner Brückenhaus (siehe Info-Kasten).

Wieso Vespa, dieses Fossil der Fifties? Wegen der schönen Erinnerungen an die flotte Wespe, wegen ihrer Form, weil sie robust und billig war und ihr Charme locker bis ins Heute reicht. Für viele auch eine Liebesgeschichte.

Krauel sagt: „Die Vespa ist ein irres Lebensgefühl.“ Seine Liebe zum Roller begann, als er als Knirps im Österreich-Urlaub auf der 50ccm-Vespa des Gastwirts mitfahren durfte. Im August 1983 kam der erste eigene Scooter: eine rote Vespa PK 80 S im Theologiestudium in Kiel, weil er sich kein Auto leisten konnte: „Da hat mich der Rollervirus befallen“, sagt Krauel, der 1986 natürlich gleich im neuen Oldenburger Vespa-Club aktiv wurde.

In den 80ern, als die Gründer des Clubs um die 20 waren, gab es ein Roller-Hoch. Sie klebten ihren Gründungsaufruf an alle Vespas in der Stadt. Zuerst traf man sich im Irish Pub an der Alten Molkerei, heute im „Goldenen Stern“. Für die 35 meist männlichen Mitglieder (30 bis 70 Jahre alt) mit ihren 50- bis 839ccm-Maschinen muss es nicht zwingend eine Piaggio-Vespa sein, Hauptsache Roller.

Für Uwe Meinen (51), den Vorsitzenden des Vespa Clubs, war der erste Roller „einfach mal was anderes, das Aussehen, die Form, dieser Blechroller fiel aus der Reihe“. Er nutzte ihn, um in Bremen als Maurer arbeiten zu können. Heute arbeitet er für die Objektbetreuung von Jens Oetken – und damit hat er hobbymäßig kurze Wege. Denn auch Oetken (42) ist absoluter Roller-Fan und organisiert die Touren. Er sagt: „Die Vespa hatte Blech, Handschaltung, war sehr leicht zu warten, langlebig und für jedes Wetter geeignet.“ Mit dem Zweitaktmotor sei es „kein Problem, 100 000 Kilometer zu fahren“.

Auch weite Touren haben ihre Reiz. Es muss ja nicht gleich die Fahrt mit Vespa und Skiern in den Skiurlaub sein, wie sie Schriftführer Uwe Stefan gemacht hat. Viele zieht es zu den Vespa-Treffen in Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Meinen war gerade mit der Familie bei den Vespa World Days in Norwegen. „Da waren fast 1000 Teilnehmer, aus Finnland, Russland, aber auch Portugal und Sizilien.“ Wesentlich mehr Roller-Fans fahren zu den internationalen Begegnungen im Süden. Oetken war 2006 mit Vespa, Zelt und Luftmatratze bei den „World Days“ in Turin – mit 5800 anderen Rollerfahrern.

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Gundolf Krauel sagt: „Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit der Vespa nach Italien zu fahren: das Flair, die Akzeptanz, alle fahren wie die Berserker, das ist ein Stück italienische Kultur.“

Für Vespa-Fahrer wie Jens Oetken, der auf der Kurzstrecke auch schon mal seinen Roller-begeisterten Jack-Russel- und Teckel-Mischling „Gypsy“ an Bord hat, haben vor allem die kleineren Modelle ihren Reiz: „Ich habe mal den Fehler gemacht, mir einen großen Roller zu kaufen und bin von hier nach Frankfurt gefahren, in einem Rutsch, das war das Falsche.“ Er sei es gewohnt, alle 120 Kilometer an die Tankstelle zu fahren, auch ohne Überhol-Stress. 90 bis 100 Kilometer pro Stunde als Reisegeschwindigkeit sind Rollerfahrern angenehm.

Angenehm ist ihnen aber auch der Klang gerade ihrer Zweitakter: „Tief und bollerig, einfach schön“, sagt Krauel.

So grüßt der Pastor auf seiner Internetseite: „Herzlich willkommen auf der privaten Homepage des GP-Drivers. Mein Hobby ist das Motorrollerfahren.“

Der begeisterte Rollerfahrer ist der Wahnbeker Pastor Gundolf Krauel (48), verheiratet mit einer Motorradfahrerin und im Nebenjob Kassenwart und Pressesprecher des Vespa Clubs Oldenburg. Und der feiert jetzt: vom 16. bis zum 18. September das 25-jährige Bestehen mit großem Programm am Moslesfehner Brückenhaus (siehe Info-Kasten).

Wieso Vespa, dieses Fossil der Fifties? Wegen der schönen Erinnerungen an die flotte Wespe, wegen ihrer Form, weil sie robust und billig war und ihr Charme locker bis ins Heute reicht. Für viele auch eine Liebesgeschichte.

Krauel sagt: „Die Vespa ist ein irres Lebensgefühl.“ Seine Liebe zum Roller begann, als er als Knirps im Österreich-Urlaub auf der 50ccm-Vespa des Gastwirts mitfahren durfte. Im August 1983 kam der erste eigene Scooter: eine rote Vespa PK 80 S im Theologiestudium in Kiel, weil er sich kein Auto leisten konnte: „Da hat mich der Rollervirus befallen“, sagt Krauel, der 1986 natürlich gleich im neuen Oldenburger Vespa-Club aktiv wurde.

In den 80ern, als die Gründer des Clubs um die 20 waren, gab es ein Roller-Hoch. Sie klebten ihren Gründungsaufruf an alle Vespas in der Stadt. Zuerst traf man sich im Irish Pub an der Alten Molkerei, heute im „Goldenen Stern“. Für die 35 meist männlichen Mitglieder (30 bis 70 Jahre alt) mit ihren 50- bis 839ccm-Maschinen muss es nicht zwingend eine Piaggio-Vespa sein, Hauptsache Roller.

Für Uwe Meinen (51), den Vorsitzenden des Vespa Clubs, war der erste Roller „einfach mal was anderes, das Aussehen, die Form, dieser Blechroller fiel aus der Reihe“. Er nutzte ihn, um in Bremen als Maurer arbeiten zu können. Heute arbeitet er für die Objektbetreuung von Jens Oetken – und damit hat er hobbymäßig kurze Wege. Denn auch Oetken (42) ist absoluter Roller-Fan und organisiert die Touren. Er sagt: „Die Vespa hatte Blech, Handschaltung, war sehr leicht zu warten, langlebig und für jedes Wetter geeignet.“ Mit dem Zweitaktmotor sei es „kein Problem, 100 000 Kilometer zu fahren“.

Auch weite Touren haben ihre Reiz. Es muss ja nicht gleich die Fahrt mit Vespa und Skiern in den Skiurlaub sein, wie sie Schriftführer Uwe Stefan gemacht hat. Viele zieht es zu den Vespa-Treffen in Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Meinen war gerade mit der Familie bei den Vespa World Days in Norwegen. „Da waren fast 1000 Teilnehmer, aus Finnland, Russland, aber auch Portugal und Sizilien.“ Wesentlich mehr Roller-Fans fahren zu den internationalen Begegnungen im Süden. Oetken war 2006 mit Vespa, Zelt und Luftmatratze bei den „World Days“ in Turin – mit 5800 anderen Rollerfahrern.

Gundolf Krauel sagt: „Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit der Vespa nach Italien zu fahren: das Flair, die Akzeptanz, alle fahren wie die Berserker, das ist ein Stück italienische Kultur.“

Für Vespa-Fahrer wie Jens Oetken, der auf der Kurzstrecke auch schon mal seinen Roller-begeisterten Jack-Russel- und Teckel-Mischling „Gypsy“ an Bord hat, haben vor allem die kleineren Modelle ihren Reiz: „Ich habe mal den Fehler gemacht, mir einen großen Roller zu kaufen und bin von hier nach Frankfurt gefahren, in einem Rutsch, das war das Falsche.“ Er sei es gewohnt, alle 120 Kilometer an die Tankstelle zu fahren, auch ohne Überhol-Stress. 90 bis 100 Kilometer pro Stunde als Reisegeschwindigkeit sind Rollerfahrern angenehm.

Angenehm ist ihnen aber auch der Klang gerade ihrer Zweitakter: „Tief und bollerig, einfach schön“, sagt Krauel.

So grüßt der Pastor auf seiner Internetseite: „Herzlich willkommen auf der privaten Homepage des GP-Drivers. Mein Hobby ist das Motorrollerfahren.“

Der begeisterte Rollerfahrer ist der Wahnbeker Pastor Gundolf Krauel (48), verheiratet mit einer Motorradfahrerin und im Nebenjob Kassenwart und Pressesprecher des Vespa Clubs Oldenburg. Und der feiert jetzt: vom 16. bis zum 18. September das 25-jährige Bestehen mit großem Programm am Moslesfehner Brückenhaus (siehe Info-Kasten).

Wieso Vespa, dieses Fossil der Fifties? Wegen der schönen Erinnerungen an die flotte Wespe, wegen ihrer Form, weil sie robust und billig war und ihr Charme locker bis ins Heute reicht. Für viele auch eine Liebesgeschichte.

Krauel sagt: „Die Vespa ist ein irres Lebensgefühl.“ Seine Liebe zum Roller begann, als er als Knirps im Österreich-Urlaub auf der 50ccm-Vespa des Gastwirts mitfahren durfte. Im August 1983 kam der erste eigene Scooter: eine rote Vespa PK 80 S im Theologiestudium in Kiel, weil er sich kein Auto leisten konnte: „Da hat mich der Rollervirus befallen“, sagt Krauel, der 1986 natürlich gleich im neuen Oldenburger Vespa-Club aktiv wurde.

In den 80ern, als die Gründer des Clubs um die 20 waren, gab es ein Roller-Hoch. Sie klebten ihren Gründungsaufruf an alle Vespas in der Stadt. Zuerst traf man sich im Irish Pub an der Alten Molkerei, heute im „Goldenen Stern“. Für die 35 meist männlichen Mitglieder (30 bis 70 Jahre alt) mit ihren 50- bis 839ccm-Maschinen muss es nicht zwingend eine Piaggio-Vespa sein, Hauptsache Roller.

Für Uwe Meinen (51), den Vorsitzenden des Vespa Clubs, war der erste Roller „einfach mal was anderes, das Aussehen, die Form, dieser Blechroller fiel aus der Reihe“. Er nutzte ihn, um in Bremen als Maurer arbeiten zu können. Heute arbeitet er für die Objektbetreuung von Jens Oetken – und damit hat er hobbymäßig kurze Wege. Denn auch Oetken (42) ist absoluter Roller-Fan und organisiert die Touren. Er sagt: „Die Vespa hatte Blech, Handschaltung, war sehr leicht zu warten, langlebig und für jedes Wetter geeignet.“ Mit dem Zweitaktmotor sei es „kein Problem, 100 000 Kilometer zu fahren“.

Auch weite Touren haben ihre Reiz. Es muss ja nicht gleich die Fahrt mit Vespa und Skiern in den Skiurlaub sein, wie sie Schriftführer Uwe Stefan gemacht hat. Viele zieht es zu den Vespa-Treffen in Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Meinen war gerade mit der Familie bei den Vespa World Days in Norwegen. „Da waren fast 1000 Teilnehmer, aus Finnland, Russland, aber auch Portugal und Sizilien.“ Wesentlich mehr Roller-Fans fahren zu den internationalen Begegnungen im Süden. Oetken war 2006 mit Vespa, Zelt und Luftmatratze bei den „World Days“ in Turin – mit 5800 anderen Rollerfahrern.

Gundolf Krauel sagt: „Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit der Vespa nach Italien zu fahren: das Flair, die Akzeptanz, alle fahren wie die Berserker, das ist ein Stück italienische Kultur.“

Für Vespa-Fahrer wie Jens Oetken, der auf der Kurzstrecke auch schon mal seinen Roller-begeisterten Jack-Russel- und Teckel-Mischling „Gypsy“ an Bord hat, haben vor allem die kleineren Modelle ihren Reiz: „Ich habe mal den Fehler gemacht, mir einen großen Roller zu kaufen und bin von hier nach Frankfurt gefahren, in einem Rutsch, das war das Falsche.“ Er sei es gewohnt, alle 120 Kilometer an die Tankstelle zu fahren, auch ohne Überhol-Stress. 90 bis 100 Kilometer pro Stunde als Reisegeschwindigkeit sind Rollerfahrern angenehm.

Angenehm ist ihnen aber auch der Klang gerade ihrer Zweitakter: „Tief und bollerig, einfach schön“, sagt Krauel.

So grüßt der Pastor auf seiner Internetseite: „Herzlich willkommen auf der privaten Homepage des GP-Drivers. Mein Hobby ist das Motorrollerfahren.“

Der begeisterte Rollerfahrer ist der Wahnbeker Pastor Gundolf Krauel (48), verheiratet mit einer Motorradfahrerin und im Nebenjob Kassenwart und Pressesprecher des Vespa Clubs Oldenburg. Und der feiert jetzt: vom 16. bis zum 18. September das 25-jährige Bestehen mit großem Programm am Moslesfehner Brückenhaus (siehe Info-Kasten).

Wieso Vespa, dieses Fossil der Fifties? Wegen der schönen Erinnerungen an die flotte Wespe, wegen ihrer Form, weil sie robust und billig war und ihr Charme locker bis ins Heute reicht. Für viele auch eine Liebesgeschichte.

Krauel sagt: „Die Vespa ist ein irres Lebensgefühl.“ Seine Liebe zum Roller begann, als er als Knirps im Österreich-Urlaub auf der 50ccm-Vespa des Gastwirts mitfahren durfte. Im August 1983 kam der erste eigene Scooter: eine rote Vespa PK 80 S im Theologiestudium in Kiel, weil er sich kein Auto leisten konnte: „Da hat mich der Rollervirus befallen“, sagt Krauel, der 1986 natürlich gleich im neuen Oldenburger Vespa-Club aktiv wurde.

In den 80ern, als die Gründer des Clubs um die 20 waren, gab es ein Roller-Hoch. Sie klebten ihren Gründungsaufruf an alle Vespas in der Stadt. Zuerst traf man sich im Irish Pub an der Alten Molkerei, heute im „Goldenen Stern“. Für die 35 meist männlichen Mitglieder (30 bis 70 Jahre alt) mit ihren 50- bis 839ccm-Maschinen muss es nicht zwingend eine Piaggio-Vespa sein, Hauptsache Roller.

Für Uwe Meinen (51), den Vorsitzenden des Vespa Clubs, war der erste Roller „einfach mal was anderes, das Aussehen, die Form, dieser Blechroller fiel aus der Reihe“. Er nutzte ihn, um in Bremen als Maurer arbeiten zu können. Heute arbeitet er für die Objektbetreuung von Jens Oetken – und damit hat er hobbymäßig kurze Wege. Denn auch Oetken (42) ist absoluter Roller-Fan und organisiert die Touren. Er sagt: „Die Vespa hatte Blech, Handschaltung, war sehr leicht zu warten, langlebig und für jedes Wetter geeignet.“ Mit dem Zweitaktmotor sei es „kein Problem, 100 000 Kilometer zu fahren“.

Auch weite Touren haben ihre Reiz. Es muss ja nicht gleich die Fahrt mit Vespa und Skiern in den Skiurlaub sein, wie sie Schriftführer Uwe Stefan gemacht hat. Viele zieht es zu den Vespa-Treffen in Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Meinen war gerade mit der Familie bei den Vespa World Days in Norwegen. „Da waren fast 1000 Teilnehmer, aus Finnland, Russland, aber auch Portugal und Sizilien.“ Wesentlich mehr Roller-Fans fahren zu den internationalen Begegnungen im Süden. Oetken war 2006 mit Vespa, Zelt und Luftmatratze bei den „World Days“ in Turin – mit 5800 anderen Rollerfahrern.

Gundolf Krauel sagt: „Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit der Vespa nach Italien zu fahren: das Flair, die Akzeptanz, alle fahren wie die Berserker, das ist ein Stück italienische Kultur.“

Für Vespa-Fahrer wie Jens Oetken, der auf der Kurzstrecke auch schon mal seinen Roller-begeisterten Jack-Russel- und Teckel-Mischling „Gypsy“ an Bord hat, haben vor allem die kleineren Modelle ihren Reiz: „Ich habe mal den Fehler gemacht, mir einen großen Roller zu kaufen und bin von hier nach Frankfurt gefahren, in einem Rutsch, das war das Falsche.“ Er sei es gewohnt, alle 120 Kilometer an die Tankstelle zu fahren, auch ohne Überhol-Stress. 90 bis 100 Kilometer pro Stunde als Reisegeschwindigkeit sind Rollerfahrern angenehm.

Angenehm ist ihnen aber auch der Klang gerade ihrer Zweitakter: „Tief und bollerig, einfach schön“, sagt Krauel.

So grüßt der Pastor auf seiner Internetseite: „Herzlich willkommen auf der privaten Homepage des GP-Drivers. Mein Hobby ist das Motorrollerfahren.“

Der begeisterte Rollerfahrer ist der Wahnbeker Pastor Gundolf Krauel (48), verheiratet mit einer Motorradfahrerin und im Nebenjob Kassenwart und Pressesprecher des Vespa Clubs Oldenburg. Und der feiert jetzt: vom 16. bis zum 18. September das 25-jährige Bestehen mit großem Programm am Moslesfehner Brückenhaus (siehe Info-Kasten).

Wieso Vespa, dieses Fossil der Fifties? Wegen der schönen Erinnerungen an die flotte Wespe, wegen ihrer Form, weil sie robust und billig war und ihr Charme locker bis ins Heute reicht. Für viele auch eine Liebesgeschichte.

Krauel sagt: „Die Vespa ist ein irres Lebensgefühl.“ Seine Liebe zum Roller begann, als er als Knirps im Österreich-Urlaub auf der 50ccm-Vespa des Gastwirts mitfahren durfte. Im August 1983 kam der erste eigene Scooter: eine rote Vespa PK 80 S im Theologiestudium in Kiel, weil er sich kein Auto leisten konnte: „Da hat mich der Rollervirus befallen“, sagt Krauel, der 1986 natürlich gleich im neuen Oldenburger Vespa-Club aktiv wurde.

In den 80ern, als die Gründer des Clubs um die 20 waren, gab es ein Roller-Hoch. Sie klebten ihren Gründungsaufruf an alle Vespas in der Stadt. Zuerst traf man sich im Irish Pub an der Alten Molkerei, heute im „Goldenen Stern“. Für die 35 meist männlichen Mitglieder (30 bis 70 Jahre alt) mit ihren 50- bis 839ccm-Maschinen muss es nicht zwingend eine Piaggio-Vespa sein, Hauptsache Roller.

Für Uwe Meinen (51), den Vorsitzenden des Vespa Clubs, war der erste Roller „einfach mal was anderes, das Aussehen, die Form, dieser Blechroller fiel aus der Reihe“. Er nutzte ihn, um in Bremen als Maurer arbeiten zu können. Heute arbeitet er für die Objektbetreuung von Jens Oetken – und damit hat er hobbymäßig kurze Wege. Denn auch Oetken (42) ist absoluter Roller-Fan und organisiert die Touren. Er sagt: „Die Vespa hatte Blech, Handschaltung, war sehr leicht zu warten, langlebig und für jedes Wetter geeignet.“ Mit dem Zweitaktmotor sei es „kein Problem, 100 000 Kilometer zu fahren“.

Auch weite Touren haben ihre Reiz. Es muss ja nicht gleich die Fahrt mit Vespa und Skiern in den Skiurlaub sein, wie sie Schriftführer Uwe Stefan gemacht hat. Viele zieht es zu den Vespa-Treffen in Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Meinen war gerade mit der Familie bei den Vespa World Days in Norwegen. „Da waren fast 1000 Teilnehmer, aus Finnland, Russland, aber auch Portugal und Sizilien.“ Wesentlich mehr Roller-Fans fahren zu den internationalen Begegnungen im Süden. Oetken war 2006 mit Vespa, Zelt und Luftmatratze bei den „World Days“ in Turin – mit 5800 anderen Rollerfahrern.

Gundolf Krauel sagt: „Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit der Vespa nach Italien zu fahren: das Flair, die Akzeptanz, alle fahren wie die Berserker, das ist ein Stück italienische Kultur.“

Für Vespa-Fahrer wie Jens Oetken, der auf der Kurzstrecke auch schon mal seinen Roller-begeisterten Jack-Russel- und Teckel-Mischling „Gypsy“ an Bord hat, haben vor allem die kleineren Modelle ihren Reiz: „Ich habe mal den Fehler gemacht, mir einen großen Roller zu kaufen und bin von hier nach Frankfurt gefahren, in einem Rutsch, das war das Falsche.“ Er sei es gewohnt, alle 120 Kilometer an die Tankstelle zu fahren, auch ohne Überhol-Stress. 90 bis 100 Kilometer pro Stunde als Reisegeschwindigkeit sind Rollerfahrern angenehm.

Angenehm ist ihnen aber auch der Klang gerade ihrer Zweitakter: „Tief und bollerig, einfach schön“, sagt Krauel.

So grüßt der Pastor auf seiner Internetseite: „Herzlich willkommen auf der privaten Homepage des GP-Drivers. Mein Hobby ist das Motorrollerfahren.“ Der begeisterte Rollerfahrer ist der Wahnbeker Pastor Gundolf Krauel (48), verheiratet mit einer Motorradfahrerin und im Nebenjob Kassenwart und Pressesprecher des Vespa Clubs Oldenburg. Und der feiert am Sonnabend und Sonntag sein 25-jähriges Bestehen mit großem Programm beim Moslesfehner Brückenhaus.

Am Sonnabend starten etwa 100 Rollerfahrer um 13.30 Uhr vor der Gaststätte zu einer Ausfahrt im Korso. Am Sonntag finden ab 9 Uhr die Läufe zur Deutschen Meisterschaft statt.

Wieso Vespa, dieses Fossil der Fifties? Wegen der schönen Erinnerungen an die flotte Wespe, wegen ihrer Form, weil sie robust und billig war und ihr Charme locker bis ins Heute reicht. Für viele ist das eine Liebesgeschichte. Krauel sagt: „Die Vespa ist ein irres Lebensgefühl.“ Seine Liebe zum Roller begann, als er als Knirps im Österreich-Urlaub auf der 50ccm-Vespa des Gastwirts mitfahren durfte. Im August 1983 kam der erste eigene Scooter: eine rote Vespa PK 80 S im Theologiestudium in Kiel, weil er sich kein Auto leisten konnte: „Da hat mich der Rollervirus befallen“, sagt Krauel, der 1986 natürlich gleich im neuen Oldenburger Vespa-Club aktiv wurde. Für die 35 meist männlichen Mitglieder (30 bis 70 Jahre alt) mit ihren 50- bis 839-ccm-Maschinen muss es nicht zwingend eine Piaggio-Vespa sein, Hauptsache Roller.

Für Fahrer wie Jens Oetken, haben vor allem die kleineren Modelle ihren Reiz: „Ich habe mal den Fehler gemacht, mir einen großen Roller zu kaufen und bin von hier nach Frankfurt gefahren, in einem Rutsch, das war das Falsche.“ 90 bis 100 Kilometer pro Stunde als Reisegeschwindigkeit sind Rollerfahrern angenehm. Angenehm ist ihnen aber auch der Klang gerade ihrer Zweitakter: „Tief und bollerig, einfach schön“, schwärmt Krauel.






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