Autorin mit Blick für Schönheit
Veröffentlichung Dagmar Niemann-Witter stellt ihre „Himmelsgedichte“ vor
von Werner Fademrecht
Hundsmühlen - „Freu dich, Mensch, an kleinen Dingen,/nimm dir Zeit, dich umzuschaun,/sieh den Tanz von Schmetterlingen/und die Frucht am Apfelbaum./Sonne hinter Nebelschleiern,/lichten Strahl durch Wolkengrau,/Sternenglanz auf stillen Weihern,/diamant’nen Morgentau,/spitzengleiche Spinnenweben/und der Blüten zartes Kleid,/all das möchte Gott dir geben,/damit es dein Herz erfreut.“
Mit „Himmelsgedichten“ wie diesem versucht Dagmar Niemann-Witter (65), wie sie betont, das Innerste im Menschen anzusprechen. In der hektischen Zeit sollen ihre Verse Halt geben und den Blick des Lesers für die leisen Kostbarkeiten zwischen Himmel und Erde öffnen. Dinge, die der moderne Mensch im Alltag leicht übersieht.
Dabei liegt den Gedichten der Schriftstellerin, die sich seit Jahren für die evangelische Kirchengemeinde in der Matthäuskirche engagiert, ein tiefer Glaube an Gott und der Respekt seiner Schöpfung zugrunde. „Angelehnt an klassische Kirchenlieder spricht aus den Versen eine Melodie, die den Geist belebt wie die Sonnenstrahlen, die durch eine dichte Wolkendecke brechen“, beschreibt Niemann-Witters Lektorin Christina Rose die Wirkung der Gedichte.
Niemann-Witter gewinnt Anregungen für ihre Poesie aus der Natur, dem Wechsel der Jahreszeiten oder auch grundsätzliche Lebensfragen wie die Vergänglichkeit. Die Religion nimmt einen großen Teil des Buches ein, sie ist ein Spiegelbild des eigenen Glaubens der Autorin. „Ihr Gedichtband hält für wichtige Lebenssituationen und Gefühlslagen das richtige Gedicht bereit“ ist Rose überzeugt.
Dagmar Niemann-Witter wurde 1946 in Oldenburg geboren. Nach ihrem Studium der Geschichte und Anglistik arbeitete sie als Lehrerin in der Schule und der Erwachsenenbildung. Weitere Stationen waren die Mitarbeit an einem historischen Forschungsprojekt und in einem Museum. Zusätzlich absolvierte sie eine Weiterbildung in Meditation und Heilen beim Gemeindedienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. In der Matthäuskirche ist sie vor allem als Leiterin einer christlichen Meditationsgruppe bekannt.
Niemann-Witter veröffentlichte bereits Gedichte in der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte und in zahlreichen Mitteilungsheften der christlichen Vereinigung DVGH. Zudem ist sie Mitautorin einer historischen Studie über den Harzer Bergbau sowie Herausgeberin bzw. Mitherausgeberin zweier Bücher zur oldenburgischen Alltagsgeschichte. Ihr neues Buch „Himmelsgedichte“ ist jetzt im Oldenburger Schardt-Verlag erschienen.
- Der Bürgerverein Achternmeer/Harbern I lädt an diesem Freitag um 15 Uhr zu einem Kaffeenachmittag ins Dorfgemeinschaftshaus, Korsorsstr. 165, ein. Der Nachmittag soll zur Vorbereitung der Gründung eines neuen Seniorenclubs am 29.mehr
- Immer montagabends treffen sich Hobbymalerinnen aus Oldenburg, Wardenburg und Hatten, um gemeinsam mit Angelika Fauser an neuen Bildern zu arbeiten und sich auszutauschen. Eine Auswahl der dabei entstandenen Bilder ist derzeit in der Weingalerie am Schlauchturm, Friedrichstraße 11, zu sehen.mehr
- Einen Einbruch ins Vereinsheim des VfR Wardenburg haben Unbekannte in der Zeit von Montag, 21. Mai, 19 Uhr bis Dienstag, 22. Mai, 16.30 Uhr begangen. Laut Polizei gelangten die Täter gewaltsam über das Dach in das Vereinsheim.mehr
- Bis an die Leistungsgrenzen seien die Kameraden der beiden Freiwilligen Feuerwehren Wardenburg und Sandkrug gegangen. So lautet das Fazit des Wardenburger Ortsbrandmeisters Stefan Buschmann zu der gemeinsamen Übung der beiden Ortswehren – die NWZ berichtete.mehr
- Der Sportplatz Achternmeerer Straße in Hundsmühlen soll erweitert werden, damit der SV Tungeln hier seinen neuen Vereinsstandort mit zweieinhalb Sportplätzen aufbauen kann. Diese Empfehlung hat der Planungsausschuss mit großer Mehrheit an den Rat ausgesprochen.mehr



