Kreisstadt leitet Verfahren gegen „Streumuffel“ ein
VERKEHR Verwaltung geht verstärkt Hinweisen von Bürgern nach – „Sand streuen“
Wildeshausen - Angesichts der aktuellen Witterungsprobleme häufen sich derzeit im Stadthaus die Beschwerden von Anwohnern. Dabei werde vielfach bemängelt, dass die Räum- und Reinigungspflichten der Anwohner oder Nachbarn nicht eingehalten werden, berichtete Bürgermeister Kian Shahidi.
Der Fachbereich „Bürger“ in der Verwaltung gehe entsprechenden Hinweisen im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten nach und reagiere mit verstärkten Außendienstkontrollen. Außerdem werden Verwarnungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen „Streumuffel“ eingeleitet, hieß es am Montag.
Die Verwaltung forderte die Bürgerinnen und Bürger nochmals auf, ihren Winterdienstpflichten nachzukommen. Sofern kein Salz mehr verfügbar sein sollte, seien andere geeignete „Stumpfungsmittel“ wie Sand oder Granulat zum Einsatz zu bringen. Andernfalls sei das Eis manuell zu entfernen.
Weiter werde der Bauhof der Stadt Wildeshausen in besonders gefährlichen Bereichen, wie Steigungen und Kurvenlagen, Sand oder Granulat zum Einsatz bringen, erläuterte Fachbereichsleiter Ulrich Fortmann. Es gebe nur noch eine „eiserne Reserve“ von 25 Tonnen Streusalz. Dieses werde für die Schulwegsicherung bereit gehalten. Die Menge reiche aber allenfalls für zwei bis drei Durchgänge aus, so der Fachbereichschef.
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