WILDESHAUSEN, 12. März 2010


Turnhalle bereits ab 3. Mai dicht

Bildung Sanierungsmaßnahmen am Gymnasium Wildeshausen auf Hochtouren


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Skeptischer Blick unter die Decke: Beim Besuch im Gymnasium sah sich die FDP-Kreistagsfraktion auch die naturwissenschaftlichen Räume an. Sie werden bald saniert. BILD: Stefan Idel  Bild vergrößern

Die FDP-Kreistagsfraktion informierte sich. Eine Mitnutzung der Hauptschul-Mensa wäre wünschenswert, hieß es.

von Stefan Idel

Wildeshausen - Noch am Mittag hatte Wolfgang Däubler, stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Wildeshausen, mit Ulrich Piontek vom Landkreis Oldenburg über die Installation der Lautsprecher diskutiert. Kurze Zeit später verschaffte sich am Donnerstag die FDP-Kreistagsfraktion mit Ernst-August Bode an der Spitze einen Eindruck vom Baufortschritt am neuen Musikgebäude. Sechs zusätzliche Unterrichtsräume entstehen. Das variable Raumkonzept entspreche den Wünschen des Gymnasiums, so Schulleiter Ralf Schirakowski.

Nach dem Umzug der Musiker in den Neubau werde als nächstes das Forum saniert. „Die Aula bleibt das Zuhause der Theatergruppen“, sagte Däubler. Auf der Agenda der Sanierungen folgt dann die Turnhalle. Sie soll bereits ab 3. Mai geschlossen werden. „Wir hoffen, dass wir die Halle im September wieder nutzen können.“ Für 150 000 Euro werden im Sommer die naturwissenschaftlichen Räume im so genannten T-Trakt saniert. Ein Raum ist bei einem Brand stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Für 2011 will der Kreis 1,2 Mio. Euro für die weitere Sanierung des Hauptgebäude zur Verfügung stellen. 1,6 Mio. sieht die Finanzplanung 2012 vor. „Wir haben in relativ kurzer Zeit viel Hilfe erfahren“, lobte Schirakowski die Übernahme der Liegenschaft durch den Landkreis.

Allein eine Mensa fehle noch, hieß es. Denkbar wäre eine gemeinsame Nutzung der benachbarten Hauptschul-Mensa. Doch Gespräche mit der Stadt Wildeshausen seien bislang erfolglos geblieben, so Däubler. Dabei könne der Pächter der Mensa kaum von den Einnahmen leben, zumal er noch eine Miete an die Stadt abführen müsse. Leider spiele eine gesunde Ernährung oft auch nur eine untergeordnete Rolle. Es sei sogar schon vorgekommen, dass Eltern ihren Kindern Pizza auf den Schulhof bringen, berichtete die Schulleitung.

An dem Ziel, das Gros der Schulbaumaßnahmen bis Ende 2012 abzuschließen, halte seine Fraktion fest, sagte Bode. Eine Diskussion über die Übernahme des Gymnasium Ahlhorn durch den Kreis stelle sich aus seiner Sicht derzeit nicht. Erst müsse die Einrichtung der Oberstufe abgewartet werden. Bode: „Wir wollen, dass unsere Gymnasien Ganderkesee, Wildeshausen und die Graf-Anton-Günther- Schule gestärkt werden.“ Die Schulen sollten mit guten Angeboten ihr Profil schärfen.

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