WILDESHAUSEN, 29. Juli 2010


Gasalarm weckt Kurbad-Anwohner

Einsatz Wehr entdeckt keinen Schaden


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Einsatz Kurbad: Erneut hat ein Gasalarm für Aufregung gesorgt. ArchivBILD: olaf blume  Bild vergrößern

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Wildeshausen - Schreck in der Morgenstunde: Gegen 4.45 Uhr am Mittwoch wurde der Alarm der Chlorgasanlage des Wildeshauser Kurbades automatisch ausgelöst und riss die Anwohner und Camper auf dem nahe gelegenen Wohnmobilstellplatz aus dem Schlaf, berichtete die Polizei.

Die Wildeshauser Feuerwehr rückte um 4.54 Uhr mit einem Großaufgebot von 36 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen an. Die ebenfalls alarmierte Polizei forderte die Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Einige der unsanft geweckten Camper zogen es vor, den Stellplatz umgehend zu verlassen.

Der Bereich um die Technikräume des Kurbades wurde abgesperrt. Zwei mit Chemikalienschutzanzügen ausgerüstete Trupps der Feuerwehr sondierten zunächst die Lage und schlossen dann die vorschriftsmäßig mit dem Leitungssystem verbundenen vier Chlorgasflaschen. Die Überprüfung der Leitungen mit Ammoniak, das den Austritt von Chlorgas angezeigt hätte, ergab keine undichten Stellen. Der Betriebsleiter, ebenfalls mit Schutzkleidung und Atemmaske ausgestattet, konnte die Anlage abschalten. Nach gut einer Stunde rückte die Feuerwehr ab. Für die Anwohner konnte Entwarnung gegeben werden.

Was den Fehlalarm ausgelöst hat, muss durch eine technische Überprüfung ermittelt werden, wie Bürgermeister Dr. Kian Shahidi auf Nachfrage der NWZ  mitteilte. Nach Angaben des Herstellers sei möglicherweise Feuchtigkeit an das erst zwei Jahre alte Chlorgaswarngerät gekommen und habe so den Alarm ausgelöst.

Es war nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits am 2. Juli 2009 musste die Feuerwehr zum Kurbad ausrücken, weil die Chlorgaswarnanlage ausgelöst hatte.

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