Knochenmarkspenden statt Weihnachtsgeschenke
Tausch Krankenhaus Johanneum übergibt 1000 Euro an DKMS-Regionalleiter Heinrich Schrand
Heinrich Schrand (Mitte) nimmt die Spende von Hubert Bartelt, Maria Zewuhn, Agnes Behrens und Andreas Meyenburg dankend entgegen. BILD: Nikola Nording 
Wildeshausen - Anstatt sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke an die Mitarbeiter zu machen, sammelte das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum auch im Vorjahr Geld für einen guten Zweck.
Am Montagmorgen wurde ein Scheck in Höhe von 1000 Euro von der Krankenhausverwaltung an die Deutsche Knochenmarkspender-Datei (DKMS) übergeben.
Verwaltungschef Hubert Bartelt, Pflegedienstleiterin Maria Zewuhn und die Mitglieder der Mitarbeitervertretung, Andreas Meyenburg und Agnes Behrens, informierten sich beim DKMS-Regionalleiter Heinrich Schrand über die Arbeit der DKMS. „Die Spende wird für die Typisierung verwendet werden“, erklärte der DKMS-Vertreter. Eine Typisierung kostet 50 Euro. Dabei wird von der Testperson ein Wangenabstrich genommen. „Früher haben wir eine Blutprobe entnommen, das ist heute nicht mehr nötig“, so Schrand. Typisieren lassen kann sich jeder gesunder Mensch zwischen 18 und 55 Jahren. Seine Daten werden dann bis zu seinem 60. Lebensjahr gespeichert.
„Wir haben uns für die DKMS entschieden, weil im letzten Jahr einige unsere Mitarbeiter eine Knochenmarkspende benötigten. Das hat uns sehr getroffen“, erklärte der Verwaltungschef. „Unser Beschluss war einstimmig“, sagte Agnes Behrens, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, die über den Zweck der Spenden entschied.
Mehr Informationen zur DKMS unter
@ http://www.dkms.de NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/tv
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