Patenschaften als Perspektiven
Naturschutz „Haus im Moor“ feiert Geburtstag – Förderer sichern Umweltarbeit
Natur als Spielplatz: Besonders im Sommer ist das „NIZ“ bei Mädchen und Jungen beliebt. BILD: Privat 
EB
Goldenstedt - 2013 wird das Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ) „Haus im Moor“ im Goldenstedter Ortsteil Arkeburg 20 Jahre alt. Diesen Geburtstag nimmt der Förderverein Goldenstedter Moor als Träger der Einrichtung zum Anlass, den Unterstützer-Kreis zu erweitern. Dazu soll eine öffentliche Initiative Paten für das „NIZ“ einwerben.
Lebensraum schützen
Privatleute können ebenso wie Firmen oder Kommunen ein Patenschaftsabkommen mit dem Förderverein abschließen. So verpflichten sie sich zum aktiven Naturschutz-Einsatz. In der Präambel heißt es: „Schwerpunkte der Förderung durch Paten sind der Schutz des einzigartigen Lebensraumes Moor und eine projektorientierte und erlebnisreiche Vermittlung von Lehrinhalten zum Thema, besonders an Kinder und Jugendliche.“
Die erste Patenschaft steht. Eingegangen ist sie die von Josef Gramann geleitete Vechtaer Firma „Gramoflor“, die sich der Bewirtschaftung von Hochmoorflächen in Norddeutschland verschrieben hat. „Die Selbstverpflichtung, diese Naturlandschaft für nachfolgende Generationen zu bewahren, ist im Leitbild des Unternehmens fest verankert“, beschreibt er den Antrieb zum Einstieg als Pate. Die Vereinbarung zielt darauf ab, mit dem Förderverein die unter dem Motto „Moor erleben – Moor schützen“ stehende „NIZ“-Arbeit zu unterstützen. Dabei setzen die umweltpädagogische Betreuung von Schulklassen und die touristische Lenkung von Besuchergruppen Akzente.
Gut eingesetztes Geld
Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer (CDU), der auch den Förderverein führt, hofft, dass sich für die Alltagsarbeit des Zentrums weitere Interessenten finden. Für dessen Zukunft hält er die Erschließung neuer finanzieller Quellen für unabdingbar.
@ Mehr Informationen auch unter http://www.niz-goldenstedt.de
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