Demonstranten protestieren gegen Studiensituation
HOCHSCHULE Mehrere hundert Teilnehmer folgen Aufruf der „AG Bildungsstreik“
Vechta - Einige hundert Vechtaer Studenten – eine weitaus größere Beteiligung als erwartet – haben am Mittwoch, 2. Dezember, den bundesweiten Protest gegen die Studiensituation unterstützt. Organisiert hatte die vom Haupteingang der Hochschule an der Driverstraße ausgehende Demonstration, die auch durch die Vechtaer Innenstadt führte sowie eine Kundgebung in der Aula die „Arbeitsgemeinschaft (AG) Bildungsstreik“ im Allgemeinen Studentenausschuss (ASTA). Beide Veranstaltungen gehörten zum Programm einer noch bis Freitag, 4. Dezember, laufenden Aktionswoche.
Der Unmut der Demonstranten, unter denen auch einige Professoren waren, richtete sich gegen „die schlechte Umsetzung der Bologna-Reform“, so eine Studentin. Der Ruf nach mehr Eigenverantwortung und Flexibilität wurde laut. Weiter ging es um Kritik an Gegensätzen in den Prüfungsordnungen und die Forderung nach einem Recht auf die Wiederholung von Prüfungen. Konkret auf Vechta bezogen wandte sich der Protest unter anderem gegen die sich ständig weiter verschlechternde Raumsituation an der Hochschule. „Teilweise müssen hier Klausuren auf Fensterbänken oder auf dem Boden sitzend geschrieben werden“, erklärte ein Sprecher der „AG Bildungsstreik“ und forderte dringend Verbesserungen. Eine Teilnahme an dem Protest warf etwa für „Bachelor“-Studenten Probleme auf. Für sie gilt nach NWZ-Informationen Anwesenheitspflicht etwa in Seminaren.
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