Party-Einsatz von Bürgern für Bürger
Soziales Gemeinschaftliches Engagement zeigen – Lokale Akteure bestreiten Unterhaltungsprogramm
Hoffnung auf viele nette Gäste: Die Initiatoren der Vechtaer Bürgerparty 2010 wollen mit der Veranstaltung für die Stiftung und ihre Arbeit werben. BILD: Christoph Floren 
von Christoph Floren
Vechta - „Wir wollen das Modell Bürgerstiftung aktiv leben und mit immer neuen Sachen in die Breite gehen.“ Dieses Ziel, so Hans Tabeling, Vorstand der im Jahr 2007 gegründeten gemeinnützigen Einrichtung, verfolgt auch das neueste Projekt der gut 100 Mitglieder.
Akteure nehmen keine Gage
Unter dem Motto „Bürger gehen stiften“ steigt am Sonnabend, 25. September, ab 19 Uhr im Vechtaer Autohaus Anders, Karl-Friedrich-Benz-Straße 7, eine Wohltätigkeitsveranstaltung mit Partyflair. Bei der ersten Vechtaer „Bürgerparty“ legen die Initiatoren um den Ideengeber Bernd Suding Wert auf lokale Akteure. Sie bestreiten das Programm ohne Gage.
Mit von der Partie sind die Bands „Jazz for Fun“ und „Beggar’s Banquet“ ebenso wie die „ACTivity AG“ vom Gymnasium Antonianum Vechta und die Showgruppe „In Motion“ und ein noch geheim gehaltener Überraschungsgast.
Für Spannung sorgt obendrein eine Tombola. Die Preise, Reisen, unter anderem nach Riga und Berlin, haben örtliche Firmen zur Verfügung gestellt. Weil bei einem leeren Magen keine gute Stimmung aufkommt, liefert die Firma Otto Kühling Zeltbetriebe Speisen und Getränke.
Karten beziehungsweise Anmeldeformulare für das Ereignis im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements (Preis: 30 Euro; zusätzlich bitten die Verantwortlichen um freiwillige Spenden) stehen auf der Internetseite der Bürgerstiftung zum Herunterladen bereit. Zudem haben die Initiatoren 1000 Einladungen verschickt und hoffen auf einen entsprechenden Rücklauf. Der Erlös geht direkt an die Stiftung .
Förderung, die ankommt
Aktuell verfügt die „Bürgerstiftung Vechta“ über ein Kapital von 1,2 Millionen Euro. Damit steht sie niedersachsenweit an siebter Stelle. Von den Zinsen wurden verschiedene Projekte, darunter die musikalische Früherziehung (Kreismusikschule), die Heimatstube (Heimatverein Oythe) und das soziale Kaufhaus (Sozialdienst katholischer Frauen) gefördert.
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