VECHTA, 3. Februar 2012


Ziel: Akademischer Lern- und Lebensraum

Universität Osnabrücker Studenten entwerfen Szenarien für Vechtaer Campus


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So könnte sie irgendwann aussehen, die Universitätsstraße im Bereich der derzeitigen Brücke BILD: Universität  Bild vergrößern

Elemente wie Zeit, Natur, Kunst und Pädagogik sollen Platz finden. Präsidentin Assenmacher will die Ideen in Planungen mit einbeziehen.

EB

Vechta - Ein neuer Innenhof, eine Erweiterung der Brücke über die Universitätsstraße und ein „Shared Space“ (Gemeinschaftsraum): Diese und andere Ideen enthalten Entwürfe von Osnabrücker Studenten zur Campusgestaltung der Universität Vechta. Unter der Leitung von Prof. Dirk Manzke, Hochschullehrer für Städtebau und Freiraumplanung, hatten etwa 45 Beteiligte in zwei Modulen die Zukunftsvisionen geschaffen.


Innovativ und funktional
Studenten im dritten Semester für den Bachelor Freiraumplanung beschäftigen sich mit der Gestaltung des Innenhofes, den die Hauptgebäude an der Driverstraße umschließen. Es entstanden acht Entwürfe, von denen eine Jury die Konzepte „Kunst und Pädagogik – ein Widerspruch?“, „Verweilen statt Eilen“ und „Wir bringen die Natur auf den Campus“ mit innovativen und funktionalen Lösungen bestehende Elemente aufgriff und weiterentwickelte, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Zum Thema Stadtentwicklung planten Fünftsemester den Vechtaer Campus. „Die Bausituation an der Universität Vechta ist wie an vielen Universitäten ihres Entstehungszeitraums heterogen gewachsen“, so Manzke. Der erste Preis in dieser Kategorie ging an Ina Krusenbaum, Timo Emil Kessler, Mirko Stark und Jochen Janning. Sie wollten Campus und Stadt besser vernetzen sowie die Landschaft integrieren. Zudem sollte die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.

Über die neuen Lehrräume hinaus galt es, einen gemeinsam genutzten Raum sowie eine Brückenerweiterung zu planen. Letztere sollte als multifunktionaler Lehr-, Begegnungs- und Ausstellungsraum genutzt werden.


Anregungen aufgreifen
„Wir haben durch die Kooperation viele Anregungen für die Zukunft unsers Campus bekommen“, bedankte sich Universitätspräsidentin Prof. Marianne Assenmacher. „Natürlich können wir nicht sofort alles umsetzen, aber wir werden die Ideen auf jeden Fall mit in unsere Planungen einbeziehen.“ Entstanden war das Projekt über die Agentur „Kuhl und Frenzel“ (Osnabrück). Sie hat das neue „Corporate Design“ und das Gebäudeleitsystem für die Universität Vechta entwickelt. Zu den Juroren zählten beispielsweise Uwe Bartels (Vorsitzender der Universitätsgesellschaft) Günter Scharen (Vechtaer Planungsamtsleiter) sowie die Studenten Klaus Thierer und Gordon Klammer.

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