Sprachen, Tänze und russische Kopfbedeckungen
Projekt Abschlussveranstaltung von „Europa macht Schule“ in der Uni-Aula
Koordinatorin Claudia Kirschberger (rechts) mit Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden des Projekts „Europa macht Schule“.. BILD: Universität 
Vechta - Seit dem Wintersemester 2011/2012 ist Vechta Standort des Projekts „Europa macht Schule“. Ausländische Studierende bringen darin deutschen Schülern ihre Kultur näher. Zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse kamen jetzt Schüler, Lehrer, Eltern, die ausländischen Studierenden sowie das Organisationsteam in der Aula der Universität Vechta zusammen.
„Europa lebendig erleben“ – unter diesem Motto stand die Beteiligung von fünf Schulklassen aus Vechta am Projekt „Europa macht Schule“. Spannende und vielfältige Arbeiten entstanden im ersten Durchgang: Sprachen und Tänze wurden gelernt, traditionelle russische Kopfbedeckungen gebastelt und ukrainische Märchen erzählt. Die teilnehmenden Studierenden Marianna Sova aus der Ukraine, Sennur Erdem aus der Türkei sowie Alena Shibaeva, Olga Kravchuk und Oxana Nutes aus Russland hatten sich einiges einfallen lassen, um den Kindern ihr Heimatland näherzubringen.
Zum Abschluss des Projekts präsentierten Schüler und Studierende gemeinsam ihre Ergebnisse. Für ihre erfolgreiche Mitarbeit wurden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Ludgerus-Schule, der Geschwister-Scholl-Schule, der Alexanderschule und des Gymnasiums Antonianum zum Abschluss mit einer Urkunde geehrt.
Claudia Kirschberger, Studentin der Universität Vechta und Koordinatorin des Projekts, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Die aktive und kreative Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler, ihrer Lehrerinnen und Lehrer und der Studierenden hat ,Europa macht Schule’ in Vechta lebendig gemacht.“
Der Verein „Europa macht Schule“ gründete sich im Mai 2006. Europäische Studierende werden darin zu „Minibotschaftern“ ihres Landes: Sie werden in Unterrichtsstunden von Schulen aus der Region Vechta einbezogen und gestalten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Projekt über ihr Heimatland. Das Programm läuft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) unterstützt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Insgesamt gibt es 36 Standorte des Projekts „Europa macht Schule“ in Deutschland. Das nächste Programm in Vechta beginnt voraussichtlich zum nächsten Wintersemester.
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