Camping am Vereinsheim wird teurer
Wassersport Neuaufnahme und zahlreiche Ehrungen – Trauer um Pressewartin
Heiko Amelsberg und Alfred Rausch gratulieren Herbert Gelzer und Manfred Waldenstein (von links). BILD: Gabriele Bode 
Motzen - Der Vorsitzende des Wassersportvereins Motzen, Alfred Rausch, begrüßte im Vereinsheim an der Weser zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Tief bewegt waren die Wassersportfreunde immer noch von dem plötzlichen Tod ihrer Pressewartin Margot Raszpir am 8. November 2011. Bei der letzten Jahreshauptversammlung wurde das engagierte Vereinsmitglied erst in dieses Amt gewählt. Ingo Wenke erklärte sich bereit, in Zukunft als Pressewart zu arbeiten.
Neben dem Jahresrückblick mit Regatten oder Ausflügen und dem Kassenbericht gab es langjährige Mitglieder zu ehren. Von den neun Jubilaren waren jedoch nur Manfred Waldenstein und Herbert Gelzer anwesend, die für 25-jährige, sowie zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Bereits vor 40 Jahren traten Jens Schröder, Heinz Rowehl, Hans Fassmer, Jens Risch und Manfred Precht ein. Seit 25 Jahren dabei sind neben Manfred Waldenstein noch Reinhard Trostmann und Herbert Wickesberg.
Die Mitgliederzahl des Vereins ist auch im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Es gab sogar einige Ausschlüsse wegen hohen Beitragsrückständen. Eigentlich sollte an diesem Abend über sechs Neuaufnahmen abgestimmt werden, wovon jedoch nur eine tatsächlich stattfand. Nikolas Nikolopoulos wurde nach einem Jahr Mitgliedschaft und pünktlicher Beitragszahlung vollwertig in den Verein aufgenommen.
Die Anträge, die der Vorsitzende Alfred Rausch dann unter Punkt 15 stellte, sorgten beide für hitzige Diskussionen. Zunächst stand die Frage im Raum, wie man das Vereinsheim besser bewirtschaften könne. Alfred Rausch hatte den Antrag gestellt, auf eine 400-Euro-Kraft zurückzugreifen. Nach vielen Meinungen stimmten am Ende alle bis auf fünf Mitglieder dem Vorschlag zu. Als Zweites wurde die Erhöhung der Campingplatzgebühren vorgeschlagen, um den Verein auf sicherere finanzielle Beine zu stellen. Statt zwei sollen künftig vier Euro pro Quadratmeter und Saison erhoben werden. Hierbei wurden nur Vorschläge für eine neue Gebührenordnung gesammelt.
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