BRAKE, 8. Dezember 2011


Über 770 Stunden zahlen sich bald aus

Ruder- und Segelverein Neue Steganlage weitgehend in Eigenleistung gebaut – Mehr Komfort


Der alte Steg war durch Eisgang schwer beschädigt worden und konnte nur provisorisch wieder hergerichtet werden. Jetzt haben die Skipper für Ersatz gesorgt.

LR

Brake - Nachdem Anfang des Jahres durch starken Eisgang die Steganlage des Braker Ruder- und Segelvereins (BRSV) an der Westseite des Binnenhafens erheblichen Schaden genommen hatte und mit mehreren Autokränen geborgen werden musste, hat der Verein in einem Kraftakt und überwiegend in Eigenleistung inzwischen den Rohbau für einen neuen Steg fertiggestellt. Das teilt der BRSV-Vorsitzende Torsten Rückoldt mit.

In der vergangenen Saison wurde die alte Steganlage nach provisorischer Reparatur noch genutzt. Zeitgleich habe aber eine Planungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen und eine neue Steganlage konstruiert, die in Eigenarbeit einiger Mitglieder in vielen Stunden geschweißt und zusammengebaut wurde, berichtet Rückoldt. Inzwischen sind die fertigen Rahmenkonstruktionen und Ausleger vom Verzinken zurück. Der Zusammenbau sowie die Komplettierung mit Schwimmern und Belag soll in den nächsten Wochen vorgenommen werden, so dass pünktlich zum Saisonauftakt im März 2012 die neue Anlage gewassert werden kann.

Über 770 Stunden Eigenleistung haben die Mitglieder laut Rückoldt allein in die Schweiß-, Fräs- und Schleifarbeiten investiert. Und das Ergebnis könne sich sehen lassen. Die Anlage sei zukunftsweisend konstruiert, könne an unterschiedliche Anforderungen angepasst und zudem mit dem ebenfalls in Planung befindlichen neuen Jugendsteg kombiniert werden.

Auch der finanzielle Aufwand für die Steganlage wurde aus eigenen Reihen gestemmt. Spenden, Beitragserhöhungen und Erhöhung der Liegeplatzgelder sowie ein Finanzierungsbeitrag für diese Sondermaßnahme hätten es ermöglicht, eine Kreditaufnahme zu vermeiden, so der Vorsitzende.

Die jetzige Konstruktion biete den Festliegern und Gästen einen besseren Komfort als die alte Anlage. Begehbare, lange Fingerstege ermöglichen es, leichter als vorher, die Yachten und Boote zu vertäuen und von Land aus zu erreichen. Darüber hinaus sei durch neue Schwimmerkonstruktionen aus Spülrohren die Stabilität deutlich verbessert worden.

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Die Übergabe der neuen Steganlage soll im Frühjahr im Rahmen einer Feuertaufe gefeiert werden.




 

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