Düngeeintrag: Grenzen sollten erhöht werden
Landwirtschaft Bundestagsabgeordneter Goldmann bei Landwirten
lemwerder - Im Rahmen seines Informationstermins in der Wesermarsch hatte der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Goldmann auch eine Gesprächsrunde mit Landwirten aus der Gemeinde Lemwerder, an der Spitze mit dem Vorsitzenden des Landvolkvereins Bardewisch, Bernd Döhle. Gesprächsstoff gab es für den Vorsitzenden des Bundestagsausschusses Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherfragen genug. Angefangen von der soziale Sicherung der landwirtschaftlichen Krankenkasse durch Erhöhung der Bundesmittel und Aufstockung der Mittel für die Unfallversicherung, damit die Beiträge gesenkt oder zumindest stabil gehalten werden können, bis hin zu der Düngeverordnung.
Die Verordnung stellt für die Grünlandwirte in der Wesermarsch schon ein Problem dar. Die Grenze des Eintrages des wirtschafts eigenen Düngers auf landwirtschaftliche Flächen muss erhöht werden, so die teilnehmenden Landwirte in der Gesprächsrunde, um Nachteile, die die Düngeverordnung mit sich bringt, ausgeglichen werden kann. Deutlich sprach man sich für eine ökologische Landwirtschaft aus und Goldmann stellte die FDP-Position heraus, die den Landwirt als Umweltschützer ansieht, der nachhaltig und eigenverantwortlich tätig ist.
Breiten Raum nahm die EU-Reform der Agrarpolitik ein, die der Berliner Agrarpolitiker erläuterte. Es wird darum gehen, eine Verteilung der Finanzmittel zu Lasten der direkten Förderung der Landwirte für ihre Leistung zu Gunsten von Aufgaben von Gemeinwohl-Interessen zu verhindern, so Goldmann. Biogas war ein weiteres Stichwort in der Gesprächsrunde, die vom FDP-Vorsitzender Harald Schöne geleitet wurde.
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