„Werder ist unsere Heimmannschaft“
GYMNAGON Sympathischer Auftritt der Grün-Weißen – Kathrin Scholl als Überraschungsgast
Die Disziplinen
Basketball: 1. Brake, 2. Nordenham, 3. Jaderberg, 4. Tossens
Brennball: 1. Nordenham, 2. Jaderberg, 3. Tossens, 4. Brake
Fußball: 1. Brake und Nordenham, 3. Jaderberg, 4. Tossens
Handball: 1. Brake, 2. Jaderberg. 3. Nordenham, 4. Tossens
Leichtathletik: 1. Brake, 2. Nordenham, 3. Tossens, 4. Jaderberg
Schwimmen: 1. Nordenham, 2. Brake, 3. Jaderberg, 4. Tossens
Staffeln: 1. Brake, 2. Nordenham, 3. Tossens, 4. Jaderberg
Tennis: 1. Nordenham, 2. Jaderberg, 3. Tossens, 4. Brake
Tischtennis: 1. Brake, 2. Tossens, 3. Nordenham, 4. Jaderberg
Völkerball: 1. Nordenham, 2. Tossens, 3. Jaderberg, 4. Brake
Volleyball: 1. Jaderberg, 2. Brake und Nordenham, 4. Tossens
Für den ersten Platz gab es vier Punkte, für den zweiten drei, für den dritten zwei und für den vierten einen. Das Ergebnis der Gesamtwertung: 1. Nordenham (36), 2. Brake (34), 3. Jaderberg (24), 4. Tossens (19).
Präsident Fischer kritisiert Real Madrid. Die Millionentransfers seien „völliger Wahnsinn“.
Von Norbert Hartfil
Nordenham Beim Gymnagon-Wettbewerb im Plaatweg-Stadion spielte auch der Profi-Sport eine Rolle. Und zwar in einer Interview-Runde mit dem Werder-Präsidenten Klaus-Dieter Fischer. Zudem erschien als Überraschungsgast die Oldenburger Bundesliga-Handballerin Kathrin Scholl auf der Bühne im Plaatweg-Stadion.
Klaus-Dieter Fischer hatte vier Akteure aus der Drittliga-Mannschaft des SV Werder mitgebracht. Sandro Stallbaum, Dominik Schmidt, Tobias Kempe und Addy-Waku Menga ließen in einem Kleinfeld-Spiel, bei dem Fünft- und Sechstklässler des Nordenhamer Gymnasiums mitwirkten, ihr Können aufblitzen. Darüber hinaus lieferten sie sich mit älteren Schülern eine Fußballtennis-Partie. Bremer Bundesligakicker waren nicht dabei, weil sie sich noch im Urlaub befinden.
„Madrid ist überschuldet“
Gegenüber der NWZ machte Klaus-Dieter Fischer deutlich, dass er von den extravaganten Millionen-Geschäften des Fußballclubs Real Madrid wenig hält. „Wenn der Verein das Geld hätte, wäre das ja in Ordnung“, sagte der Werder-Chef, „aber Real Madrid ist überschuldet.“ 90 Millionen Euro für Kaká zu zahlen, sei „völliger Wahnsinn“ und passe angesichts der Wirtschaftskrise nicht in die Zeit. Das Transfergebaren der Madrilenen schadet nach Klaus-Dieter Fischers Auffassung dem Ruf des Fußballsports.
Die Teilnahme der Werder-Delegation an der Gymnagon-Veranstaltung betrachtet der Vereinspräsident als ein „kleines Dankeschön für de gute Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Nordenham“. Bereits seit Jahren pflegt das Gymnasium eine enge Verbindung zu dem Bundesliga-Club – was vor allem dem Sportlehrer Karsten Specht zuzuschreiben ist. „Wir wollen zeigen, dass wir ganz nah an unseren Fans sind“, betonte Klaus-Dieter Fischer. Und weil der Gymnagon „etwas ganz Besonderes ist“, hatte der Werder-Präsident auch den DFB-Pokal dabei. Den tollen Empfang, den die Schüler den Bremern im Plaatweg-Stadion bereiteten, nahm Klaus-Dieter Fischer dankbar auf. „Es freut uns zu merken, welche Sympathien Werder hier hat.“
Dazu passte die Feststellung des Nordenhamer Bürgermeisters Hans Francksen perfekt: „Werder ist unsere Heimmannschaft“, sagte das Nordenhamer Stadtoberhaupt bei der Begrüßung der Grün-Weißen. Als sich Klaus-Dieter Fischer und die Spieler an einen Tisch setzten, um Autogrammkarten oder T-Shirts zu signieren, bildete sich schnell eine lange Warteschlange mit treuen Fans.
Neben dem DFB-Pokal gab es eine weitere berühmte Sporttrophäe zu bestaunen. Dabei handelte es sich um den Pokal des Deutschen Handballbundes. Das gute Stück hatte Kathrin Scholl unlängst mit dem Team des VfL Oldenburg gewonnen. Die Handballerin kündigte auf der Gymnagon-Bühne an, dass sie sich aus beruflichen Gründen aus dem Leistungssport verabschiedet und den VfL Oldenburg verlässt.
Fleißige Eltern
Einen großen Anteil am Erfolg der elften Gymnagon-Auflage hatte der Schulelternrat des Gymnasiums Nordenham. Bereits am frühen Morgen waren viele fleißige Eltern vor Ort, um beim Aufbau mitzuhelfen und sich um die Versorgung der Schüler zu kümmern. Als Sponsoren haben AOK, E.on, EWE, NWZ, Oldenburgische Landesbank und Premium Aerotec die Veranstaltung unterstützt.
+++ 11. Auflage des gymnagon ein grosser erfolg +++ Nordenham gewinnt knapp vor Brake +++ Prominente Gäste +++
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