Cowboys und Indianer in der Reithalle
TURNIER Nachwuchs folgt den „Country Roads“ – Auch Läufer überwinden den Hindernis-Parcours
Die Pony-Quadrille unter dem Motto „Cowboys und Indianer“ war einer der Höhepunkte des Turniers. Die Darbietung der jungen Reiterinnen – auch die Ponys waren geschmückt – lösten Begeisterung aus. BILD: HANNAH DUDECK 
VON HANNAH DUDECK
Atens - Cowboys und Indianer sind jetzt in die Reitanlage am Bauernweg eingeritten. Diese Vorführung war einer der Höhepunkte des internen Turniers des Nordenhamer Reitclubs. Die Pferdesportlerinnen hatten dafür lange geprobt.
Der Vormittag begann mit den Prüfungen für die fortgeschrittenen Reiter, einer E-Dressur und einem E-Springen. Aber auch die Jüngsten durften zeigen, was sie können. In der Führzügelklasse wurden sie von Eltern oder anderen Reitern auf den Pferden geführt. Ein Reiterwettbewerb für Teilnehmer verschiedener Jahrgänge und ein Springreiterwettbewerb standen ebenfalls auf dem Programm.
Begeisterung löste die Pony-Quadrille aus. Anna Kalitzki, Birgit Stindt, Annika Stindt, Miriam Stindt, Yvonne-Kristin Schadock und Chaline Baschin hatten sich als Cowboys und Indianer verkleidet. Mit „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Country Roads“ hatten die Reiterinnen sich die passende Musik für die Vorführung ausgesucht. Nicht nur die Reiter trugen aufwendige Kostüme, auch die Ponys waren geschmückt und bemalt. Die aufwendige Choreografie hatte sich Anna Kalitzki ausgedacht.
Zum Abschluss gab es einen „Jump-and-Run“-Wettbewerb, bei dem erst ein Reiter und dann ein Läufer einen Hindernisparcours überwinden mussten. Bei dieser Prüfung steht der Spaß im Vordergrund. Zur Stärkung boten Mitglieder Kaffee und Kuchen an. An einem Stand wurden Reitsportartikel angeboten.
Hier die Ergebnisse:
Reiterwettbewerb, Jahrgang 92: 1. Nadine Müller mit Jeff, 2. Angelika Müller mit Don Darina, 3. Birgit Voge mit Oktavia; Jahrgang 93 - 95: 1. Saskia Frerichs mit Shalou, 2. Svenja Schlack mit Bixi, 3. Alina Juretzki mit Valeska; Jahrgang 96: 1. Luisa Janssen mit Gini, 2. Merle Gallasch mit Buffi, 3. Carolin Müller mit Don Darina; Jahrgang 97: 1. Aylin Schüler mit Pasadena, 2. Rieke Müller mit Petterson, 3. Ricarda Jöllerichs mit Buffi; Jahrgang 98: 1. Hannah Folkers mit Manitou, 2. Kira Harzmann mit Petterson, 3. Maria Griese mit Findus; Jahrgang 99: 1. Lina Pabel mit Bixi, 2. Eske Peters mit Buffi, 3. Vivien Jadschak mit
Manitou; Jahrgang 00/01: 1. Milla Deharde mit Bluna, 2. Lena Krause mit Bolero, 3. Lina Trüper mit Tremain; Jahrgang 02/03: 1. Janne Brandt mit Bolero, 2. Marie Blumenkamp mit Buffi, 3. Hannah-Sofie Lippa mit Petterson.
Führzügelklasse: 1. Julie Riese mit Walk of Fame, 2. Lennart Janssen, 3. Luisa Ahrends mit Willi. Springreiterwettbewerb (Ponys): 1. Kathrin Niermann mit Pasadena, 2. Lina Trüper mit Tremain, 3. Lena Buller mit Candy. Springreiterwettbewerb (Großpferde): 1. Carolin Müller mit Dona Darina, 2. Marcel Voge mit Alinia, 3. Annika Stindt mit Shalou. E-Dressur: 1. Chalin Baschin mit Bolero, 2. Merle Gallasch mit Bluna, 3. Anna Kalitzki mit Netis. E-Springen: 1. Marcel Voge mit Alinia, 2. Regina Modo mit Wacanza, 3. Kathrin Niermann mit Pasadena.
Bestellen Sie hier ein dreiwöchiges Probeabo der NWZ für 6 Euro.
2500 Parktickets zur Sail verkauft
Blexen war auf das Schlimmste vorbereitet. Aber ganz so groß wie erwartet ist der Andrang auf die Parkplätze, die im Stadtnorden für Sail-Besucher eingerichtet worden waren, dann doch nicht gewesen. Laut Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller haben die Stadtbediensteten an den drei Sail-Haupttagen insgesamt 2500 Tickets auf den Sonderparkplätzen verkauft. Das ergibt eine Einnahme von 7500 Euro.
Diemehr
Familie Ruch knüpft an Vorjahreserfolg an
Wie schon im Vorjahr hat wieder die Familie Ruch das Familienboßeln des Klootschießer- und Boßelvereins Blexen gewonnen. Die Familienmannschaft mit Wilhelm, Ludger und Hans-Günter Ruch errang mit 1279 Punkten den ersten Platz.
Malte, Sören und Deike Büsing machten in Blexen mit 1244 Punkten den zweiten Platz, gefolgt von Thomas, Werner und Monika Wohlfeil mit 1052 Punkten.
Insgesamtmehr
Käufer für die Leichenhalle gefunden
Bundesweit ist die Stadt Nordenham in die Schlagzeilen geraten, als sie 2005 aus Geldnot ihre Leichenhalle zum Verkauf anpries und damit abenteuerliche Spekulationen um den künftigen Verwendungszweck des Gebäudes auslöste. Jetzt hat die Stadt tatsächlich einen Käufer gefunden, aber an der Nutzung ändert sich nichts: Das Bestattungsunternehmen Abendstille will dort weiterhin Trauerfeiern ausrichten. Allerdings bekommt die Gründerzeitimmobilie an der Schillerstraße einen neuen Namen. Der sachlich-schmucklose Begriff Leichenhalle wird durch die Bezeichnung „Haus des Abschieds“ ersetzt.
Über den Kaufpreis haben Abendstille-Geschäftsführer André Vos und Stadtkämmerer Bert Freese Stillschweigen vereinbart. „Wir haben ein vernünftiges Geschäft abgeschlossen“, sagt Bert Freese, „damit sind beide Seiten zufrieden.“ Der städtische Schatzmeister ist schon deshalb zufrieden, weil sein leckgeschlagener Haushalt um 5000 bis 10 000 Euro im Jahr an Unterhaltungsaufwendungen entlastet wird.
2005 hatte die Stadt für die Immobilie eine Mindestsumme von 100 000 Euro gefordert. Aber zu diesem Preis fand sich kein Abnehmer, zumal das Gebäude unter Denkmalschutz und damit unter strengen Umbauauflagen steht. Auch Überlegungen, dort eine Kunsthalle oder einen Raum für Vorlesungen einzurichten, ließen sich nicht verwirklichen.
Die 2005 gegründete Firma Abendstille, die mittlerweile über zwei Niederlassungen in Ellwürden und Brake verfügt, hatte schon vor fünf Jahren ein erstes Interesse bekundet. Jetzt wurden die Verhandlungen mit der Stadt neu aufgenommen und mit der Gebäudeübertragung zum 1. September zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.
Geschäftsführer André Vos, der die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Jan Schmitz betreibt, will das „Haus des Abschieds“ bei Bedarf auch anderen Bestattungsunternehmern zur Verfügung stellen. Ihre Kundenzielgruppe sind Angehörige von Verstorbenen, die keiner Kirche angehörten oder aus anderen Gründen eine kirchliche Trauerfeier ablehnten. Das „Haus des Abschieds“ ist die dritte privat betriebene Andachtshalle in Nordenham. Sie bietet Platz für etwa 80 Besucher.
Das 1905 errichtete Gebäude grenzt mit seiner Rückseite an den Museumspark. Es hatte früher zum alten Krankenhaus gehört, das 1975 nach der Eröffnung der Wesermarsch-Klinik an der Albert-Schweitzer-Straße aufgegeben und in ein Wohngebäude umgewandelt worden war. Die Grünanlage und die Leichenhalle bekam die Stadt Nordenham vom Landkreis Wesermarsch überschrieben. Viele Jahre musste die Stadt aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung eine öffentliche Leichenhalle mit Kühl- und Waschräumen betreiben. Aber diese Pflicht besteht nicht mehr, seitdem private Anbieter derartige Einrichtungen vorhalten.
André Vos will an dem Gebäude wenig verändern. Lediglich eine Renovierung der Räume ist beabsichtigt. Auf dem 2000 Quadratmeter großen Grundstück sollen Parkplätze angelegt und ein Zaun zum Museumspark gezogen werden. Der Zaun soll verhindern, dass Radfahrer, Spaziergänger und freilaufende Hunde die Trauernden stören.
André Vos möchte eine Dokumentation über die Geschichte des Gründerzeitgebäudes zusammenstellen und sucht dafür Bildmaterial aus alten Zeiten.
mehr
Haussanierer sollen stark profitieren
Für den Energieberater Johannes Gadeberg kommt es darauf an, wie pfiffig gebaut, umgebaut oder renoviert wird. „Mich schüttelt es jedesmal, wenn ich Häuser sehe, bei denen das Energiesparpotenzial nicht genutzt wird. Denn im Vergleich zu den Möglichkeiten sind die Investitionskosten wirklich gering.“
Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat der unabhängige Energieberatermehr
Schwerer Weg zur großen Liebe
Aus ihrem Buch „Ich, Elias“ liest an diesem Freitag, 3. September, ab 15 Uhr in der Stadtbücherei Nordenham auch für den Julius-Club die Jugendbuch-Autorin mit dem Künstlernamen Luca Bloom. Der Eintritt für Schüler ist frei.
In dem 2009 veröffentlichten Buch von Luca Bloom geht es um einen 15 Jahre alten Jungen, der endlich das „erste Mal“ erleben will. Doch der Wegmehr



