Kinder dauerhaft für das Lesen begeistern
BILDUNG Förderverein in Phiesewarden organisiert eine Schulbücherei
Dem neuen Vorstand des Fördervereins gehören (von links) Britta Ehring, Heike Simon, Ingrid Suhr-Krause, Petra Schmidt und Birte Harms an. BILD: FÖRDERVEREIN 
Phiesewarden - Rund 400 Bücher befinden sich mittlerweile im Bestand der kürzlich eröffneten Bücherei der Grundschule Phiesewarden. Das teilte die Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Heike Simon, bei der Mitgliederversammlung mit.
Einmal in der Woche können Erst- bis Viertklässler sowie die Kindergartenkinder Bücher ausleihen. Fünf Mütter verwalten die kleine Schulbibliothek Und das Echo ist durchweg positiv. Der Ansturm auf die Bücher ist laut Heike Simon bislang sehr groß. Es werde rege von der Ausleihe Gebrauch gemacht, sagte sie. Durch die Schulbücherei seien Eltern und Lehrer auf dem besten Weg, die Mädchen und Jungen dauerhaft für das Lesen zu begeistern.
Auch die Nutzung des neuen Computerraums steht kurz bevor. Seitens der Stadt sei in ein unerlässliches kindergerechtes Angebot zur Förderung der Medienkompetenz investiert worden, so Heike Simon.
Die Vorsitzende berichtete über den Stand der Spenden für ein großes Klettergerüst auf dem städtischen Spielplatz am Schulhof, der gemeinsam mit dem Kindergarten genutzt wird. Es seien schon Gelder eingegangen, der Förderverein sei jedoch für weitere Spenden dankbar. Die altersübergreifende Nutzung des Spielplatzes erachtet der Förderverein als besonders wichtig.
Die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Phiesewarden ist im zurückliegenden Jahr durch die gemeinsame Nutzung des Gebäudes, Veranstaltungen wie das Laternelaufen und andere Angebote wesentlich intensiviert worden. Das sei ein Pluspunkt für die Kinder von Grundschule und Kindergarten in Phiesewarden, betonte Heike Simon. Im nächsten Jahr wird es eine Mal-Aktion auf dem Schulhof sowie auf jeden Fall ein Halloween-Fest für die Kinder geben.
Während der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Er besteht aus Heike Simon (1. Vorsitzende), Ingrid Suhr-Krause (2. Vorsitzende), Britta Ehring (Kassenwartin), Birte Harms (Schriftführerin) sowie Petra Schmidt und Kerstin Gnuschke (Beisitzerinnen).
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2500 Parktickets zur Sail verkauft
Blexen war auf das Schlimmste vorbereitet. Aber ganz so groß wie erwartet ist der Andrang auf die Parkplätze, die im Stadtnorden für Sail-Besucher eingerichtet worden waren, dann doch nicht gewesen. Laut Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller haben die Stadtbediensteten an den drei Sail-Haupttagen insgesamt 2500 Tickets auf den Sonderparkplätzen verkauft. Das ergibt eine Einnahme von 7500 Euro.
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Familie Ruch knüpft an Vorjahreserfolg an
Wie schon im Vorjahr hat wieder die Familie Ruch das Familienboßeln des Klootschießer- und Boßelvereins Blexen gewonnen. Die Familienmannschaft mit Wilhelm, Ludger und Hans-Günter Ruch errang mit 1279 Punkten den ersten Platz.
Malte, Sören und Deike Büsing machten in Blexen mit 1244 Punkten den zweiten Platz, gefolgt von Thomas, Werner und Monika Wohlfeil mit 1052 Punkten.
Insgesamtmehr
Käufer für die Leichenhalle gefunden
Bundesweit ist die Stadt Nordenham in die Schlagzeilen geraten, als sie 2005 aus Geldnot ihre Leichenhalle zum Verkauf anpries und damit abenteuerliche Spekulationen um den künftigen Verwendungszweck des Gebäudes auslöste. Jetzt hat die Stadt tatsächlich einen Käufer gefunden, aber an der Nutzung ändert sich nichts: Das Bestattungsunternehmen Abendstille will dort weiterhin Trauerfeiern ausrichten. Allerdings bekommt die Gründerzeitimmobilie an der Schillerstraße einen neuen Namen. Der sachlich-schmucklose Begriff Leichenhalle wird durch die Bezeichnung „Haus des Abschieds“ ersetzt.
Über den Kaufpreis haben Abendstille-Geschäftsführer André Vos und Stadtkämmerer Bert Freese Stillschweigen vereinbart. „Wir haben ein vernünftiges Geschäft abgeschlossen“, sagt Bert Freese, „damit sind beide Seiten zufrieden.“ Der städtische Schatzmeister ist schon deshalb zufrieden, weil sein leckgeschlagener Haushalt um 5000 bis 10 000 Euro im Jahr an Unterhaltungsaufwendungen entlastet wird.
2005 hatte die Stadt für die Immobilie eine Mindestsumme von 100 000 Euro gefordert. Aber zu diesem Preis fand sich kein Abnehmer, zumal das Gebäude unter Denkmalschutz und damit unter strengen Umbauauflagen steht. Auch Überlegungen, dort eine Kunsthalle oder einen Raum für Vorlesungen einzurichten, ließen sich nicht verwirklichen.
Die 2005 gegründete Firma Abendstille, die mittlerweile über zwei Niederlassungen in Ellwürden und Brake verfügt, hatte schon vor fünf Jahren ein erstes Interesse bekundet. Jetzt wurden die Verhandlungen mit der Stadt neu aufgenommen und mit der Gebäudeübertragung zum 1. September zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.
Geschäftsführer André Vos, der die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Jan Schmitz betreibt, will das „Haus des Abschieds“ bei Bedarf auch anderen Bestattungsunternehmern zur Verfügung stellen. Ihre Kundenzielgruppe sind Angehörige von Verstorbenen, die keiner Kirche angehörten oder aus anderen Gründen eine kirchliche Trauerfeier ablehnten. Das „Haus des Abschieds“ ist die dritte privat betriebene Andachtshalle in Nordenham. Sie bietet Platz für etwa 80 Besucher.
Das 1905 errichtete Gebäude grenzt mit seiner Rückseite an den Museumspark. Es hatte früher zum alten Krankenhaus gehört, das 1975 nach der Eröffnung der Wesermarsch-Klinik an der Albert-Schweitzer-Straße aufgegeben und in ein Wohngebäude umgewandelt worden war. Die Grünanlage und die Leichenhalle bekam die Stadt Nordenham vom Landkreis Wesermarsch überschrieben. Viele Jahre musste die Stadt aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung eine öffentliche Leichenhalle mit Kühl- und Waschräumen betreiben. Aber diese Pflicht besteht nicht mehr, seitdem private Anbieter derartige Einrichtungen vorhalten.
André Vos will an dem Gebäude wenig verändern. Lediglich eine Renovierung der Räume ist beabsichtigt. Auf dem 2000 Quadratmeter großen Grundstück sollen Parkplätze angelegt und ein Zaun zum Museumspark gezogen werden. Der Zaun soll verhindern, dass Radfahrer, Spaziergänger und freilaufende Hunde die Trauernden stören.
André Vos möchte eine Dokumentation über die Geschichte des Gründerzeitgebäudes zusammenstellen und sucht dafür Bildmaterial aus alten Zeiten.
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Haussanierer sollen stark profitieren
Für den Energieberater Johannes Gadeberg kommt es darauf an, wie pfiffig gebaut, umgebaut oder renoviert wird. „Mich schüttelt es jedesmal, wenn ich Häuser sehe, bei denen das Energiesparpotenzial nicht genutzt wird. Denn im Vergleich zu den Möglichkeiten sind die Investitionskosten wirklich gering.“
Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat der unabhängige Energieberatermehr
Schwerer Weg zur großen Liebe
Aus ihrem Buch „Ich, Elias“ liest an diesem Freitag, 3. September, ab 15 Uhr in der Stadtbücherei Nordenham auch für den Julius-Club die Jugendbuch-Autorin mit dem Künstlernamen Luca Bloom. Der Eintritt für Schüler ist frei.
In dem 2009 veröffentlichten Buch von Luca Bloom geht es um einen 15 Jahre alten Jungen, der endlich das „erste Mal“ erleben will. Doch der Wegmehr



