7. Dezember 2010


Rampen sind eine äußerst primitive Notlösung



Berichte über die neue Nordwest-Bahn, die erst im Frühjahr erwartete Lieferung von mobilen Rampen und die angekündigten sogenannten Schnupperfahrten .

Leider machen es sich die Kritiker der NordWestBahn viel zu leicht, indem sie das Fehlen von Rampen für mo-bileingeschränkte Personen bemängeln. Selbstverständlich hätte die NordWestBahn diese Rampen rechtzeitig bestellen können. Doch diese Einstiegshilfen sind überhaupt kein Ersatz für Bahnsteige, die der Einstiegshöhe der Züge entsprechen.

Die Rampen sind eine äußerst primitive Notlösung, die nur mit erheblichem Aufwand funktioniert. Die wahren Schuldigen an diesem Dilemma sind andere, nämlich die ausschreibende Landesnahverkehrsgesellchaft in Hannover und die Deutsche Bahn, in deren Besitz sich die Bahnhöfe befinden. Es war nun wirklich genug Zeit, die Bahnsteige der Höhe der S-Bahnzüge anzugleichen.

Auch die Politik hat auf diesem Gebiet versagt, indem sie nicht den nötigen Druck auf die Verantwortlichen ausgeübt hat. Offenbar fahren die meisten mit Luxuskarossen durch die Gegend und wissen nicht, in welch katastrophalem Zustand sich die Bahnsteige in der Wesermarsch befinden. Auch „normale“ Reisende müssen schon jetzt den Einstieg in die Züge als Zumutung empfinden.

In Rodenkirchen gibt es immer noch keinen barrierefreien Zugang zum zweiten Gleis, obwohl dies seit langem zugesagt war.

Die Einführung einer Regional-S-Bahn sollte zu einer erheblichen Verbesserung für die Fahrgäste führen und wird mit großem PR-Aufwand eingeführt. Daher ist es erforderlich, dass auch die Bahnsteige grundlegend verbessert und an die Einstiegshöhe der Fahrzeuge angepasst werden und zwar umgehend.

Übrigens: Die groß angekündigte „Schnupperfahrt“ der NordWestBahn am vergangenen Sonntag ab 13.47 Uhr ab Nordenham fiel wegen „Defekts“ des nagelneuen Triebfahrzeuges aus. Erst nach einer halben Stunde Wartezeit wurden wir Fahrgäste, nachdem wir total durchgefroren waren, frus-triert nach Hause geschickt.

ANZEIGE

Peinlich für einen Neustart!



Heiko Thaden , Nordenham






WEITERE ARTIKEL AUS DIESEM RESSORT
Riesiger Sanierungsstau bei zwei Hallen

25.05.2012 - Riesiger Sanierungsstau bei zwei der fünf Großsporthallen der Stadt: Für die 1973 gebaute Sporthalle Süd müssen 800 000 bis 900 000 Euro aufgebracht werden, für die 1969 errichtete Sporthalle Friedrich-August-Hütte mehr als eine Million Euro.mehr

Manga-Profi besucht Nordenham

25.05.2012 - Viele Kinder und Jugendliche lieben sie. Mangas sind japanische Comics. Im Gegensatz zu Comicreihen wie Asterix und Fix und Foxi erzählen sie Geschichten aus dem Leben; Geschichten, wie sie jeden Tag in den Vorabend-Soaps im Fernsehen gezeigt werden.mehr

Loblied für liebens- und lebenswerten Ort

25.05.2012 - Es war ein fröhliches Fest mit vielen humor- und stimmungsvollen Beiträgen. Und auch die Redner, die am Mittwochabend den Abbehausern zum 700-jährigen Bestehen ihres Dorfes gratulierten, waren allesamt gut gelaunt.mehr

Nicht nur auf der Bühne herrscht Harmonie

25.05.2012 - Der Kulturaustausch zwischen den Partnerstädten Nordenham und St-Étienne-du-Rouvray kommt immer mehr auf Touren. Auf Einladung von Luc Gosselin nahm jetzt die Nordenhamer Band Braincops am Musikfestival „Yes or Notes“ in der Partnerstadt teil.mehr

Pfingstbaum-Premiere zum Dorfjubiläum

25.05.2012 - Sonne und Temperaturen um die 20 Grad: Besser könnten die Wettervoraussetzungen für die Pfingstfeierlichkeiten kaum sein. Darüber freuen sich besonders die Vereine und Gemeinschaften, die nach alter Tradition am Sonnabend einen Pfingstbaum aufstellen.mehr

TIPP DER WOCHE
Anzeige
Umfrage

Welche Chancen räumen Sie der deutschen Elf bei der Fußball-EM ein?




Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Textfeld! Captcha
Marktplatz
Regional
Immobilien
Automarkt
Flohmarkt

Jobs
NWZ-Wetter
23 °C
7 °C
Details/Prognose Wetterwarnung Regenradar
 
RSS-Dienste RSS-Dienste | RSS-Dienste Webcams | Mobil | Kontakt | Impressum | Login
AktuellesAus der RegionKundenserviceMarktplatzRat und Tat