NORDENHAM, 25. Juni 2011


Nordenhamer Wirtschaft zieht kräftig mit

Soziales Vielfältige positive Signale für finanzielle Unterstützung des Mehrgenerationenhauses


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Am Stand des Nordenhamer interkulturellen Gartenprojektes mit (von links) Doris Ammermann und Maria Killmann konnten Kinder mittels Fühlkisten Obst und Gemüse bestimmen und so für Gesundes aus dem Garten sensibilisiert werden. BILD: Horst Lohe  Bild vergrößern

Während des Tages der Generationen am Freitag ist deutlich geworden, dass die Einrichtung als unverzichtbar angesehen wird. Für die Besucher gab es ein kunterbuntes Programm.

von Horst Lohe

Nordenham - Es gebe viele gute Gründe das Mehrgenerationenhaus in der Viktoriastraße zu besuchen und zu unterstützen. Mund-zu-Mund-Propaganda sei ganz wichtig. Für das Überleben dieser seit fünf Jahren bestehenden Einrichtung komme es aber auch auf finanzielle Unterstützung an.

Das sagte Patin Bärbel Stührenberg am Freitag anlässlich des 5. Tages der Generationen. Sie verwies darauf, dass täglich mehr als 100 Besucher gezählt werden und mehr als 70 Menschen ehrenamtlich im Einsatz sind. Die Unternehmerin ist „sehr optimistisch“, dass Nordenhamer Wirtschaftsbetriebe finanzielle Hilfen leisten werden. Erste positive Signale habe sie bereits bekommen.

Zur Begründung für die Unterstützung der Wirtschaft sagte Bärbel Stührenberg: „Wir Nordenhamer Unternehmen wünschen eine solidarische Gesellschaft. Im Mehrgenerationenhaus finden wir eine solidarische Gemeinschaft im Kleinformat und erhoffen uns Impulse für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft.“

Das Mehrgenerationenhaus hat – wie berichtet – gute Aussichten, vom Bund, vom Land, vom Landkreis und von der Stadt die nötige finanzielle Hilfe für die Weiterarbeit bis 2014 zu bekommen. Auch für Nordenhams Wirtschaft gebe es gute Gründe, sich finanziell anzustrengen, sagte Patin Bärbel Stührenberg. So profitiere die Wirtschaft unmittelbar von dem Angebot der Kinderbetreuung in den Ferien.


Stadt und Kreis sind dabei
Nordenhams stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Zöllner begrüßte, dass sich der Sozialausschuss des Stadtrates – wie berichtetet – einstimmig für den nötigen finanziellen Beitrag der Stadt ausgesprochen hat.

Hans Kemmeries, der Allgemeine Vertreter des Landrates, sagte mit Verweis auf einen ebenfalls einstimmig gefassten Beschluss des zuständigen Kreistagsausschusse zu, dass der Landkreis seinen Beitrag leisten werde. Es werde auch nicht an der von Nordenham geforderten zusätzlichen Kreis-Beteiligung von 2500 Euro zu den bereits vom Kreistagsausschuss empfohlenen 10 000 Euro jährlich nicht scheitern. Auch mit Blick auf einen nötigen Pflegestützpunkt und zusätzliche Jugendhilfeangebote sei das Mehrgenerationenhaus in Nordenham ganz wichtig.

In ihrer Begrüßung hatte zuvor Henriette Eichner als Geschäftsführerin des Trägers des Hauses, des Kreiscaritasverbandes, von einer Erfolgsgeschichte der mehr als 500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland gesprochen.

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Für die künftige Finanzierung sei unerlässlich, dass alle mitziehen – auch der Kreiscaritasverband, auch der Landkreis und die Stadt und ebenso die Wirtschaft. „Wenn einer sich ausklinkt, würde alles umknicken.“


„In kunterbunter Welt“
Der fünfte Tag der Generationen am Freitag im Mehrgenerationenhaus stand unter dem Motto „Die Welt ist kunterbunt und wir sind mittendrin.“ Kunterbunt war auch das Programm. Zahlreiche Institutionen und Verbände, die dem Haus verbunden sind, wirkten mit. Spiel, Spaß Begegnung und Information standen im Mittelpunkt.

Auch der Nordenhamer Jugendzirkus Fantaasi und Refugium Wesermarsch (Verein für interkulturelle Zusammenarbeit) beteiligten sich an diesem Fest.






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