Passt die Wundbehandlung ins Budget?
GESUNDHEIT Zwei Kongresse in Bremen – Versorgung krebskranker Patienten ein Hauptthema
Neue Entwicklungen und Strategien in der Pflege werden im Mai im Bremer Messezentrum diskutiert. BILD: RATHKE 
VON JÖRG ESSER
Bremen - Um Qualität durch vernetzte Kompetenz, Schmerzmanagement und die Wirtschaftlichkeit in der Wundversorgung geht es unter anderem beim Deutschen Wundkongress Anfang Mai im Bremer Messezentrum.
Im Mittelpunkt des zeitgleich stattfindenden Bremer Pflegekongresses steht die Versorgung krebskranker Patienten. Zum Doppelpack werden mehr als 2000 Besucher erwartet.
„Passt die Wunde ins Budget?“ – so lautet die provokante Frage, die als Leitmotiv beider Kongresse angesehen werden kann. Über wirtschaftliche und vor allem über medizinische Fragen diskutieren Mitarbeiter der ambulanten, stationären und akutklinischen Pflege sowie Ärzte und Mediziner aus der gesamten Bundesrepublik am Mittwoch, 5. Mai, und am Donnerstag, 6. Mai, im Congress Centrum sowie in den Messehallen auf der Bürgerweide. Auf dem Programm stehen mehr als 90 Workshops und Referate.
Zu den Kongressthemen gibt es in diesem Jahr erstmals eine Posterausstellung und einen Wettbewerb. Das konzeptionell beste Poster erhält die Auszeichnung „Gepflegter Wundwichtel“ der Initiative Chronische Wunden (ICW).
„Herausforderung Onkologische Pflege“ ist das Thema des Bremer Pflegekongresses. Ziel ist es, Anregungen zur Pflege und Betreuung krebskranker Menschen zu geben. „Tumorerkrankungen gehören zusammen mit den Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Martina Roes von der Hochschule Bremen, Beiratssprecherin des Pflegekongresses. Die Referenten sprechen Themen wie die Palliativversorgung sowie die Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden Menschen an.
Am 6. Mai beginnt zudem im Messezentrum die zweitägige Kongress-Messe „Leben und Tod“. Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachleute aus der Hospiz- und Altenpflege, aber auch an pflegende Angehörige, Seelsorger und Bestatter.
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