„So international wie nie zuvor“
Bildung Jacobs University zählt insgesamt 1201 Studenten aus 104 Nationen
Drei Nationen, drei Studiengänge: Joe McInnes aus den USA, Mari Sugimoto aus Japan und Anne Valtink aus Bremen studieren Management, Sozial- und Naturwissenschaften in Bremen. BILD: Jacobs Universität 
von Jörg Esser
Bremen - Mit 630 Bachelor-Studenten und 580 Studenten in Graduiertenprogrammen ist die Jacobs University Bremen gestern in ihr zehntes akademisches Jahr gestartet. Die 1210 jungen Leute kommen aus 104 Nationen. „Der Campus ist so international wie nie zuvor“, sagt eine Sprecherin der Privat-Uni in Grohn.
215 Studienanfänger gibt es in diesem Semester – und bei ihnen sei der neue Bachelor-Studiengang „Global Economics and Management“ besonders beliebt, fährt die Sprecherin fort. Die Bremerin Anne Valtink zählt zu den 30 „Freshmen“ im Studiengang, der neu gestartet wurde. „Management hat mich schon immer fasziniert“, sagt die 18-Jährige.
Mari Sugimoto studiert an der Jacobs University „Integrated Social Sciences“, eine Fächerkombination aus Soziologie, Politik-, Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften. Die 19-jährige Japanerin sagt: „Meine Kindheit und Jugend habe ich in drei Ländern verbracht: Japan, Tansania und Indien. Da war ich einfach neugierig auf ein Land mit einer so hoch entwickelten westlichen Industriekultur, das sich so grundsätzlich von meiner japanischen Heimat unterscheidet.“ Die englischsprachige Bremer Privat-Uni kennt Mari von ihrer älteren Schwester Amina, die kürzlich ihr Bachelor-Zeugnis im Fach Biochemie und Zellbiologie erhielt.
Die Studienbedingungen, die das CHE-Ranking mit Spitzenwertungen in vielen Kategorien honorierte, waren ausschlaggebend für die Entscheidung von Joe McInnes, in Grohn zu studieren: „Ich hab gründlich recherchiert: Mein Studiengang, Biochemie und Zellbiologie, ist in diesem Bereich einfach der beste in Europa“, sagt der 18-jährige Amerikaner aus Florida.
Um die rund 1 200 Studenten kümmern sich an der Jacobs University über 110 Professoren. Die Quote liegt bei etwa eins zu elf.
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