Bremer Roboter gewinnen Fußball-WM
Wissenschaft Kooperation zwischen Forschungszentrum und Universität
Bremen - Ein klarer Sieg hat das Bremer Team „B-Human“ zum dritten Mal in Folge zum Weltmeister im Roboterfußball gemacht. Mit 11:1 gewannen die Bremer das Endspiel des Robo-Cups in Istanbul gegen die „Nao Devils“ aus Dortmund.
In der Standard-Plattform-Liga traten dort 27 Teams aus 18 Nationen gegeneinander an. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Anzahl der Roboter pro Mannschaft von drei auf vier erhöht, wodurch die Spieler sich nun stärker koordinieren mussten. B-Human hat deshalb einen Wegplaner entwickelt. Mit dessen Hilfe können sich die Spieler durch die gegnerischen Reihen schlängeln. Neu ist auch das gemeinsame Ballmodell: Damit weiß nicht nur jeder Spieler nahezu jederzeit, wo sich der Ball gerade befindet – auch wenn er ihn gerade nicht sehen kann. Auch können sich die Spieler so absprechen, wer den Ball im Auge behält.
Das Team B-Human ist eine Kooperation zwischen dem Forschungsbereich „Sichere Kognitive Systeme“ des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Informatik an der Universität Bremen. Das Team spielt in der Standard-Plattform-Liga des Robo-Cups, der Meisterschaft im Roboterfußball. Hier wird mit einheitlicher Hardware gespielt, dem humanoiden Roboter Nao. Die Herausforderung liegt somit in der Software-Entwicklung.
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