Experte: Demokratie durch Krise bedroht
Bremen - Die auch durch die Finanzkrise wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gefährdet nach Auffassung des Kölner Politikwissenschaftlers Christoph Butterwegge die Demokratie. Viele Menschen trauten den etablierten Parteien keine Lösungen mehr zu und folgten rechtspopulistischen Strömungen, warnte der Armutsforscher bei einem Fachtag des DGB am Freitag in Bremen. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg würden benachteiligte Menschen und Ausländer in der Krise zunehmend ausgegrenzt. „Wenn der Sozialstaat abgebaut wird, geht das Fundament für die Demokratie verloren“, sagte der Politologe. Dabei sei Demokratie mehr als das Wahlrecht, es gehe auch um Beteiligung.
- Die Innendeputation hat der neuen Waffengebühr zugestimmt. Mit der Gebühr in Höhe von bis zu 140 Euro sollen die Kontrollen für Waffenbesitzer finanziert werden, hieß es. SPD und Grüne erklärten, damit müsse nicht mehr der Steuerzahler für die Kosten aufkommen.mehr
- Jungen Menschen, die auf der Suche nach einer Perspektive sind oder zwischen Schule, Ausbildung oder Studium mal etwas ganz anderes machen möchten, bietet das Diakonische Werk Bremen freie Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ).mehr
- Die Bremer Improvisationsgruppe „Inflagranti“ gastiert am Mittwoch, 6. Juni, um 20 Uhr im Kleinen Saal des Theaterschiffs an der Tiefer wieder mit „Mord an Bord“. Die wesentlichen Inhalte – Opfer, Todesursache, Tatmotiv– legen die Zuschauer selbst fest.mehr
- Das Gitarrenduo Andreas Lieberg und Arne Hollenbach tritt am Freitag, 1. Juni, um 20 Uhr als „Master Tofu’s Masterclass“ im Torhaus Nord an der Liegnitzstraße in Gröpelingen auf.
Das Repertoire von „Master Tofu’s Masterclass“ besteht aus Bearbeitungen klassischer Popsongs, zum Beispiel von Jimi Hendrix, Metallica und Cyndi Lauper.mehr
- „Ich lebe mit der MS und nicht sie mit mir!“ Deutliche Aussagen macht Gabriela Molinar in ihrem Buch „Nicht mit mir! Krieg und Frieden mit Multipler Sklerose“, in dem es um ihr Leben mit der Erkrankung geht.mehr


